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Kiepsch und Kriebs kontern Kesslers kritische Ausführungen

Kreis Saarlouis. Nicht ausgestanden ist der Streit zwischen den Sprechern von CDU und SPD im Kreistag und dem der Grünen in Sachen Personaleinsparungen (wir berichteten). Während sich der Grüne Klaus Kessler gegen den Vorwurf verwahrt, die Unwahrheit gesagt zu haben, bleiben die Vorsitzenden der Kreistagsfraktionen, die die große Koalition im Kreistag bilden, bei ihrer Kritik an Kessler. Der sagt, es habe von Schwarz-rot "keinen einzigen Vorschlag für Stelleneinsparungen" gegeben. Stattdessen sei nur den "Stellenausweitungen" des Landrats zugestimmt worden. Andreas Kiepsch, CDU , und Oswald Kriebs, SPD , werfen Kessler "ein hohes Maß an Unaufrichtigkeit" vor, wenn er Stellenmehrungen in den vergangenen drei Jahren vorwerfe. "Kessler weiß selbst, dass es sich bei der Mehrzahl dieser Stellen ausschließlich um Amtshilfekräfte im Jobcenter handelt", schreiben die beiden. Im Kreistag hatten Landrat und Kämmerei dargestellt, dass diese Stellen lediglich der Transparenz wegen im Stellenplan geführt werden, dass sie jedoch den Kreishaushalt keinen einzigen Cent kosteten. Uneins sind sich die CDU /SPD und der Grüne weiter darin, wie ein Stellenabbau vorgenommen werden soll. Während Kessler - von "begründeten Fällen" abgesehen - nur jede dritte frei werdende Stelle im Landratsamt nachbesetzen will, lehnen Kiepsch und Kriebs eine solche "Rasenmähermethode" ab. Landrat Patrik Lauer sei vielmehr bei seinem "verantwortungsvollen" Umgang mit dem Thema konstruktiv zu unterstützen. Mathias Winters

Nicht ausgestanden ist der Streit zwischen den Sprechern von CDU und SPD im Kreistag und dem der Grünen in Sachen Personaleinsparungen (wir berichteten). Während sich der Grüne Klaus Kessler gegen den Vorwurf verwahrt, die Unwahrheit gesagt zu haben, bleiben die Vorsitzenden der Kreistagsfraktionen, die die große Koalition im Kreistag bilden, bei ihrer Kritik an Kessler. Der sagt, es habe von Schwarz-rot "keinen einzigen Vorschlag für Stelleneinsparungen" gegeben. Stattdessen sei nur den "Stellenausweitungen" des Landrats zugestimmt worden.

Andreas Kiepsch, CDU , und Oswald Kriebs, SPD , werfen Kessler "ein hohes Maß an Unaufrichtigkeit" vor, wenn er Stellenmehrungen in den vergangenen drei Jahren vorwerfe. "Kessler weiß selbst, dass es sich bei der Mehrzahl dieser Stellen ausschließlich um Amtshilfekräfte im Jobcenter handelt", schreiben die beiden. Im Kreistag hatten Landrat und Kämmerei dargestellt, dass diese Stellen lediglich der Transparenz wegen im Stellenplan geführt werden, dass sie jedoch den Kreishaushalt keinen einzigen Cent kosteten.

Uneins sind sich die CDU /SPD und der Grüne weiter darin, wie ein Stellenabbau vorgenommen werden soll. Während Kessler - von "begründeten Fällen" abgesehen - nur jede dritte frei werdende Stelle im Landratsamt nachbesetzen will, lehnen Kiepsch und Kriebs eine solche "Rasenmähermethode" ab. Landrat Patrik Lauer sei vielmehr bei seinem "verantwortungsvollen" Umgang mit dem Thema konstruktiv zu unterstützen.


Meinung:

Danke, das reicht dann jetzt

Von SZ-Redakteur Mathias Winters

Was das bringt? Nur weitere Leute, die sich kopfschüttelnd abwenden. Der Landrat und die Großkoalitionäre wollen einfach nicht sparen, statt auf mich zu hören, sagt der frühere Minister und Landtagsabgeordnete Klaus Kessler .

Der Grüne verdreht bei den Stellen im Jobcenter die Fakten und will mit dem Rasenmäher über die Kreisverwaltung brettern, befinden für CDU und SPD deren Chefs im Kreistag.

Was ist daran konstruktiv, Beweis für ernsthafte Sparbemühungen und nachvollziehbar für das Wahlvolk? Wenig bis nichts. Deswegen sagen wir: Danke, das reicht dann jetzt. Wir wollen lieber hören, wo genau durch welche Maßnahmen sich was für uns ändern soll. Wer sich diese Mühe nicht machen mag, darf dann einfach mal auf eine Verlautbarung verzichten.