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kolumne
Job für den Weihnachtsmann

FOTO: SZ / Robby Lorenz
Wie alle Jahre wieder steht mal wieder Weihnachten vor der Tür. Und damit es nicht nur eine stille Nacht wird, sondern oh du fröhliche gefeiert wird, stehen jetzt allerlei Umgestaltungen in Haus und Garten an.

Denn alles soll in weihnachtlichem Glanz erstrahlen. Dazu gibt es jede Menge toller Tipps im Fernsehen, in Zeitschriften, aber auch von Leuten, die immer alles besser wissen. Im Garten ist es noch verhältnismäßig leicht, wenn es heißt: leise rieselt der Schnee. Eine Lichterkette – und schon funkelt es über dem Geriesel. Schwieriger wird es in der Wohnung: Welche Farbe ist gerade angesagt? Wird es silbrig-glitzrig-funkelnd, golden-strahlend oder doch lieber rustikal? Oh Tannenbaum, die Auswahl ist schwierig. Wähle ich die rustikale Variante, fliegen nachher die Hobelspäne durch die ganze Wohnung von den Bretter, auf denen der Weihnachtsbaum angedübelt ist. Aber auch feine weiße Tücher auf Boden und Möbeln mit Glitzerstaub und Sternchen sind nicht wirklich überzeugend. Es sieht zwar toll aus, aber Sternchen und Glitzerstaub tauchen wahrscheinlich noch im nächsten Advent in irgendwelchen Fugen auf. Das Schlimmste aber – wohin mit dem ganzen Dekomaterial, wenn es gerade nicht gebraucht wird? Ich habe da einen Idee: Morgen kommt der Weihnachtsmann, und der nimmt nach den Feiertagen alles mit und bringt im nächsten Jahr das dann Gewünschte (und nur das) wieder.