Jetzt wird der Kern der Festung sichtbar gemacht

Jetzt wird der Kern der Festung sichtbar gemacht

Mit mehr als 1,6 Millionen Euro bezuschussen Land, Bund und EU den vierten Bauabschnitt des Ravelin V in Saarlouis. Er soll einmal erlebbar machen, wie die Überschwemmungsfestung funktioniert hat.

Der vierte und voraussichtlich vorletzte Bauabschnitt des Ravelin V der Überschwemmungsfestung Saarlouis hat begonnen. Die Umgestaltung des Ravelin V ist neben dem Theater am Ring das größte Bauprojekt der letzten Jahre in Saarlouis .

Im neuen Bauabschnitt werden Ravelinschulter und Ravelingraben gestaltet, es sind die Teile der Festunsgecke, die direkt an der Ecke Vaubanstraße/Anton-Merziger-Ring liegen. Sie gelten als das Kernstück, denn hier wird sichtbar, wie die Überschwemmungsfestung funktioniert hat.

Der vierte Bauabschnitt wird durch Geld aus der Städtebau förderung, dem Bund-Länder-Programm "Stadtumbau West" sowie der EU-Förderung Operationelles Programm EFRE Saarland "Investition in Wachstum und Beschäftigung, Prioritätsachse D, Integrierte nachhaltige Stadtentwicklung" gefördert.

In strömendem Regen überreichte Innenminister Klaus Bouillon auf der Baustelle Oberbürgermeister Roland Henz einen symbolischen Scheck über 1 660 000 Euro. Diese Summe setzt sich aus Bundes- und Landesmitteln der Städtebauförderung und Fördermitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zusammen.

Innenminister Bouillon betonte die herausragende Bedeutung des Projekts: "Die Umgestaltung des Ravelin V ist ein tolles Vorbild für einen gelungenen Umgang mit historischen Stadtstrukturen."

Die Arbeiten im vierten Bauabschnitt haben bereits begonnen und sollen im August 2018 beendet sein.

Mit dem Festungspark Ravelin V kann einerseits das Naherholungs- und Freizeitangebot für die Öffentlichkeit in der Innenstadt verbessert werden und gleichzeitig ein Angebot für den nationalen und internationalen Festungstourismus angeboten werden.

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