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Bücher
Zwei Ausreißer schlagen sich durch

Saarlouis. Die Autorin Iren Richert stellt ihr neuestes Buch „Hintermdeichhaus“ vor. we

Irene Rickert hat in diesem Jahr ein neues belletristisches Buch herausgebracht. „Hintermdeichhaus“ heißt es.


Auf 165 Seiten liest sich flüssig die Geschichte des neunjährigen Toby. Es ist eine Geschichte zwischen den Sätzen: „Toby begann damit, sich einen Kaffee zu kochen.“ Bisschen klein der Bub für Kaffee, nichts für Kinder, hatte seine Mutter oft gesagt. Doch jetzt war die Mutter tödlich verunglückt, Toby mit seinem Vater unter seltsamen Umständen in dessen Heimat an die Nordsee gezogen. Dort eben, beim ersten eigenen Kaffee, beginnt Toby höchst unbehaglich eine neue Zeit, „die Kindheit war sowieso vorbei“.

Die neue Zeit beginnt mit einem schleichenden Verdacht gegen seinen Vater. Tobys Instinkt ist geweckt. Und die neue Zeit beginnt mit Heimweh nach seinem Freund Florian. Toby läuft in einer Gewitternacht davon. Er will zurück in den Harz. Auf seinem abenteuerlichen Weg trifft er die gewitzte Ausreißerin Nele. Zum Glück, denn die beiden schlagen sich gemeinsam durch. Am Ende, das mit Überraschungen aufwartet kocht sich Toby wieder einen Kaffee. Wo, wird hier jetzt nicht verraten. Aber das Buch endet mit: „Dann würde es richtigen Kaffee geben.“



Irene Rickert lebt und schreibt in Saarlouis.

Das Buch kann man für 8,80 Euro als Book on Demand kaufen, ISBN: 978-3-75-286059-7.