| 20:58 Uhr

Was hat der Landesbetrieb für Straßenbau vor?
LfS legt Pläne für die Brücke offen

Saarlouis. Darauf warten viele Saarlouiser mit Spannung: Was schlägt der Landesbetrieb für Straßenbau als Ersatz für die ungeliebte Eisenbahnbrücke in Fraulautern vor? Eine öffentliche Info-Veranstaltung wird Antwort darauf geben. we

Was wird aus Fraulautern? Für nicht wenige Bürger des Saarlouiser Stadtteils hängt die Antwort mit einer zweiten Frage zusammen: Was wird aus der Eisenbahnbrücke, die den Ort seit einem halben Jahrhundert in zwei Teile teilt? Das so genannte Bauwerk 99 muss aus bautechnischen Gründen komplett neu aufgebaut werden. Der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) als die zuständige Fachbehörde hat Planungen dazu erarbeitet. Über diese Planungen möchte der LfS öffentlich informieren. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 26. September, um 18 Uhr im Vereinshaus in Fraulautern statt.


Das Interesse ist groß,den viele Fraulauterner wünschen sich eine andere Lösung als den einfachen Ersatz der Brücke. Die Interessengemeinschaft Fraulauterner Bürger und Vereine (IFBV) hat Bürgerinnen und Bürger (nicht nur die Fraulauterner) gebeten, an der Informationsveranstaltung mit dem LfS  teilzunehmen, zu der die Stadt Saarlouis einlädt.

Die Interessengemeinschaft Fraulauterner Bürger und Vereine schreibt: „Nach den Vorstellungen des LfS soll die Brücke, wie sie jetzt steht, nur noch höher, wiederaufgebaut werden. Auf der Eisenbahnbrücke kreuzen sich die L 405 (Lebacher Straße/Bahnhofstraße) und die alte B 51 (Saarbrücker Straße). Täglich muss dieser Verkehrsknotenpunkt über 35 000 Fahrzeuge verkraften. Fraulautern erstickt im Durchgangsverkehr. Die Fraulauterner Bürgerinnen und Bürger haben daher täglich mit Lärm und den Abgasen zu kämpfen. Daran wird sich auch nichts ändern, wenn es nach dem Willen des LfS geht.“



Dem LfS und dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr wurde mit Nachdruck mitgeteilt, schreibt die Interessengemeinschaft, dass „die Fraulauterner gegen einen Wiederaufbau der Eisenbahnbrücke sind und nach Alternativen gesucht werden muss.Es kann nicht sein, dass über die Köpfe der Bürger hinweg über die Zukunft ihres Stadtteils entschieden wird und die nächsten Generationen darunter leiden müssen.“