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Handball
Handball: Saarlouis patzt, Elm-Sprengen kehrt zurück

Saarlouis. Statt Vizemeister nur Fünfter: Ausgerechnet im letzten Spiel beim Letzten hat die HG Saarlouis II in der Handball-Saarlandliga die schon sicher geglaubte Silber-Medaille verspielt. Nach einer Erfolgsserie mit sieben Siegen kam das 31:31-Remis beim Schlusslicht VTZ Saarpfalz überraschend. Kurios: Vier Teams folgen Meister HWE Homburg in der Abschluss-Tabelle mit 36:16 Punkten. Da die HG ein Spiel weniger gewonnen hat als die punktgleiche Konkurrenz, bleibt der Truppe um Spielertrainer Daniel Altmeyer am Ende einer starken Rückrunde nur der undankbare fünfte Platz. Von Roland Schmidt

Statt Vizemeister nur Fünfter: Ausgerechnet im letzten Spiel beim Letzten hat die HG Saarlouis II in der Handball-Saarlandliga die schon sicher geglaubte Silber-Medaille verspielt. Nach einer Erfolgsserie mit sieben Siegen kam das 31:31-Remis beim Schlusslicht VTZ Saarpfalz überraschend. Kurios: Vier Teams folgen Meister HWE Homburg in der Abschluss-Tabelle mit 36:16 Punkten. Da die HG ein Spiel weniger gewonnen hat als die punktgleiche Konkurrenz, bleibt der Truppe um Spielertrainer Daniel Altmeyer am Ende einer starken Rückrunde nur der undankbare fünfte Platz.


Der HC Schmelz beendete seine Negativserie mit dem mageren 23:23-Heimremis gegen den SV Zweibrücken II und dürfte froh sein, dass diese missglückte Spielzeit vorüber ist. Mit Rang elf im 14er-Feld können die Jungs um Spielertrainer Martin Rokay nicht zufrieden sein. Das Gleiche gilt für den HC Dillingen-Diefflen, der mit einem knappen 21:20 beim TV Merchweiler und Rang acht in die Sommerpause geht. Eine dünne Ausbeute für den Vizemeister der Vorsaison – da war mehr drin.

Verstärkung bekommen die Saarlandliga-Teams aus dem Kreis Saarlouis künftig aus dem Elmer Bachtal. Mit dem 30:26-Heimsieg gegen den bereits feststehenden Meister HSG Dudweiler-Fischbach ergatterte der TuS Elm-Sprengen im Verbandsliga-Spitzenspiel auf den letzten Drücker Rang zwei, der zum direkten Wiederaufstieg berechtigt. „Es war ja unser Plan, aber durch diverse Abgänge und Verletzungen war das Ziel zwischenzeitlich in weite Ferne gerückt. Mit diesem positiven Ausgang hat niemand mehr gerechnet“, resümierte Torjäger Raphael Schneider nach dem letzten Schlusspfiff und bedankte sich in der proppenvollen Jahnsporthalle bei rund 400 Zuschauern: „Ohne unsere Fans wäre der Aufstieg nie möglich gewesen.“