Grenzenloser Spaß

Saarlouis. Das Ambiente ideal, das Wetter perfekt, die Stimmung super: Die erste Saarlouiser Wall-Partie am Wochenende im und um den Stadtgarten von Saarlouis ist aus dieser Sicht sicherlich als Erfolg zu bewerten. Die Idee ist gut, da waren die Besucher sich einig

Saarlouis. Das Ambiente ideal, das Wetter perfekt, die Stimmung super: Die erste Saarlouiser Wall-Partie am Wochenende im und um den Stadtgarten von Saarlouis ist aus dieser Sicht sicherlich als Erfolg zu bewerten. Die Idee ist gut, da waren die Besucher sich einig. Während am Samstag der sportliche Ehrgeiz beim Fest der Stadtteile im Vordergrund stand, ging es am Sonntag kulturell genüsslich zu.

Acht Teams präsentierten sich am Samstagmorgen hoch motiviert, als Oberbürgermeister Roland Henz die Spiele für eröffnet erklärte. Jeder für sich beanspruchte da noch den Sieg für sich, ein paar Sticheleien mussten sein, sorgten sie doch zusätzlich für gute Laune. Die Spielfläche zog sich quer durch den Wallgraben. Das Interessante dabei war, dass die einzelnen Teams ein eigenes Spiel kreiert hatten. Da gab es Nonnen, die eine Wasserschlacht verursachen durften, pfiffige Kerlchen, die sich der Herausforderung am Aufbau eines schwedischen Regals stellten und viele Asterixe und Obelixe, die einen Hinkelstein durch die Luft schmissen. Boulekugeln suchten das Weite, Tischtennisbälle den Weg durch einen Feuerwehrschlauch, und in Gummistiefel musste man Geschick beweisen. Hans-Werner Strauß, Leiter des Neuen Betriebshofes, absolvierte einen Moderationsmarathon, heizte von morgens bis zum frühen Abend abwechselnd die Spieler und die Zuschauer an. Die Stimmung war richtig gut, und bei der Siegerehrung ließen sich alle Teams - aus der Innenstadt, aus Lisdorf, Beaumarais, Picard, Neuforweiler, Fraulautern, Roden, Steinrausch - feiern. Aber nur ein Stadtteil konnte am Ende ganz oben auf dem Siegerpodest stehen - und das war Lisdorf, gefolgt von Fraulautern und Beaumarais.

Am Sonntag ging es dann wesentlich entspannter zu. Beim "Pique-nique Culturel" setzten Künstler an elf Standorten verteilt durch die gesamte Anlage musikalische Akzente. Und nach und nach füllte sich der Stadtgarten dann auch mit Besuchern, dabei nutzten einige die Gelegenheit, dem Namen der Veranstaltung gerecht zu werden und breiteten auf den Rasenflächen ihr Picknick aus.