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Geldspritze für die Jugendfeuerwehren

Geldspritze für die Jugendfeuerwehren

Als Anerkennung für die Jugendarbeit ihrer Organisationen bekamen die Chefs von acht Feuerwehren, darunter auch Dillingen und Saarwellingen, jeweils einen Scheck über 4500 Euro. Sie wurden in Sulzbach am Sitz der Vereinigten Volksbank übergeben.

Wenn die Bürgermeister von sieben Kommunen und der erste Beigeordnete von Beckingen sich treffen, geht es meist ums Geld. So auch diesmal. Allerdings wurde am vergangenen Dienstag nicht darüber gesprochen, wo welche Summe gespart werden muss. Nein, im Gegenteil: Die Repräsentanten aus Beckingen, Dillingen, Dudweiler, Friedrichsthal, Kleinblittersdorf, Quierschied, Saarwellingen und Sulzbach bekamen Geld. Und das für die Jugendarbeit ihrer freiwilligen Feuerwehren .

Spenden aus Los-Verkauf

Freudestrahlend nahmen die kommunalen Vertreter die Zuwendungen persönlich entgegen. Schon zuvor wurden einige kleinere Jugendwehren mit weiteren Geldspenden bedacht - und so beläuft sich die Spendensumme auf insgesamt 40 850 Euro. Bei dem Spendenbetrag handelt es sich um den Reinertrag, den die VVB im Geschäftsjahr 2014 mit dem Verkauf von Gewinnsparlosen des Sparvereins Saarland erwirtschaftet hat.

"Unsere Gesellschaft lebt von jungen Menschen, die sich ehrenamtlich für das Wohl ihrer Mitmenschen einsetzen und Verantwortung übernehmen. Gerne unterstützen wir diese wichtige Arbeit und tragen dazu bei, dass Sonderprojekte in den Jugendfeuerwehren verwirklicht und notwendige Materialien angeschafft werden können", erklärte Mathias Beers, VVB-Vorstandsvorsitzender, während der Spendenübergabe in Sulzbach.

Die männlichen Kommunal-Vertreter überließen es ihrer Kollegin, Quierschieds Bürgermeisterin Karin Lawall , sich in ihrer aller Namen für die Spende zu bedanken. Lawall wies dabei auf die vielfältigen Aufgaben der Feuerwehren hin und betonte die Qualität der ehrenamtlichen Arbeit und besonders der Ausbildung des Feuerwehrnachwuchses.

Mathias Beers selbst wurde von Vertretern der Jugendwehren beschenkt. Er bekam zwei Rand-Sitzfiguren für seinen Schreibtisch.