GBS begrüßt Neuregelung

Die neuen Richtlinien für den öffentlich geförderten Wohnungsbau im Saarland hat der Geschäftsführer der städtischen gemeinnützige Bau- und Siedlungsgesellschaft Saarlouis (GBS), Knut Kempeni, "sehr begrüßt". Die Richtlinien, die ab April gelten, sollen den Bau von bezahlbarem Wohnraum auch für weniger Verdienende erleichtern. Gerade in Saarlouis war dies immer wieder gefordert worden. GBS-Chef Kempeni hatte unter anderem kritisiert, dass die bislang geltenden Richtlinien schlechtere Zins-Konditionen hatten als der freie Markt. "Mit der Reduzierung des Darlehnszinssatzes, der Erhöhung des Förderanteils, der Anpassung der Mietbindungshöhe und der Gewährung eines Tilgungszuschusses wird die Grundlage für den Bau von neuen, dringend benötigten Sozialwohnungen in Saarlouis geschaffen", sagte Kempeni gestern auf Anfrage. Die neuen Richtlinien nennen zum Beispiel statt der bisherigen 1,9 Prozent Zinsen für die ganze Laufzeit nun 0,5 bis 0,7 Prozent für zehn Jahre. Zudem gibt es ein neues Sonderprogramm.

Kempeni: "Vorbereitet sind wir. Planungen für 20 Wohnungen in der Innenstadt und acht Wohnungen in Roden sind soweit abgeschlossen, dass wir in Kürze einen Bauantrag stellen könnten. Weitere Projekte sind in Planung." Als wichtig bezeichnete es Kempeni, "dass die zunehmende Wohnform von kleinen, betreuten Wohngemeinschaften von Menschen mit Handicap in die Förderung mit einbezogen wird."

Der GBS-Chef freute sich auch darüber, dass "man im Bereich Wohnen im Alter weitere Förderungen vorsieht".

www.saarland.de/3961.htm