Friedensbotschafter beim Kiwanis Club

Saarlouis. Ein Inder reist seit 1991 um die Welt und macht dabei auch Station in Saarlouis. Sein Name ist Debasis De. 1990 lernte er sowohl Mutter Teresa als auch den Bergsteiger Edmund Hillary kennen. Diese haben sein Leben seither verändert und geprägt

Saarlouis. Ein Inder reist seit 1991 um die Welt und macht dabei auch Station in Saarlouis. Sein Name ist Debasis De. 1990 lernte er sowohl Mutter Teresa als auch den Bergsteiger Edmund Hillary kennen. Diese haben sein Leben seither verändert und geprägt. Debasis De hängte seinen Beruf als Lehrer für benachteiligte Kinder an den Nagel und hat seither das Ziel, die Friedensbotschaft seines Vorbildes Mahatma Gandhi in die Welt zu tragen. 1995 wurde er zum Weltfriedensbotschafter durch das indische Büro der Vereinten Nationen ernannt. Mit Spenden finanziert er seine Mission. Durch die Unterstützung der Menschen in den Städten, die er besucht, wird ihm geholfen. Meistens trifft man ihn zu Fuß oder er reist per Anhalter. Munter erzählt der 48-Jährige von seinen Reisen. Er begann seine Reise in Neu-Delhi. Von dort ging es fünf Jahre durch Indien. Dann durch Asien, über China nach Russland und Europa, über Skandinavien, Lettland bis nach Deutschland und Rumänien. Dort lernte er 1995 seine heutige Frau kennen. Er besuchte auch viele afrikanische und arabische Länder. Dabei sah Debasis De viel Elend und Leid. Sein Hab und Gut passt in einen Rucksack, dazu gehört noch ein dicker Hefter mit Zeitungsberichten und sein Reisepass mit vielen Visa und Stempeln. Es finden auch indische Gewürze Platz, mit denen er immer, wenn es ihm ermöglicht wird, landestypische Gerichte zubereitet. Auf diese ist Debasis De besonders stolz, und er überredete das Kiwanis-Mitglied Udo Jost, bei dem er zu Gast war, eine indische Mahlzeit in dessen Küche zubereiten zu dürfen. Zum Abschied zeigte er den Saarlouiser Kiwaniern noch ein paar Yoga-Übungen. red

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