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Friday for Future in Saarlouis: 250 Leute bei Schülerdemo

Fridays for Future in Saarlouis : CO2-freier Polizeieinsatz und Lob für die Organisatoren

Rund 250 junge Menschen haben am Freitag in der Saarlouiser Innenstadt für die Rettung des Weltklimas demonstriert. Dabei haben die Schüler sogar an die Umweltbilanz der Polizei gedacht.

„Alles friedlich, alles ruhig, wenn man so will, ein angenehmer Einsatz.“ Das ist das Fazit, das der Einsatzleiter der Polizei in Saarlouis für die Schülerdemonstration am Freitag zieht. Lob gab es auch für den Veranstalter, Fridays for Future, junge Menschen, die sich für den Klimaschutz einsetzen. Die haben zum Beispiel mit dem Weg ihres Demonstrationszugs einen CO2-freien Einsatz der Polizei ermöglicht, weil die auf Fahrzeuge verzichten konnte.

Auf etwa 250 diesmal eher jüngere Teilnehmer schätzen die Ordnungshüter die Beteiligung. Das dürfte vor allem der Tatsache geschuldet sein, dass die Oberstufenschüler fehlten, die zurzeit ihre Fahrtenwoche haben. Kleiner Markt – Großer Markt – Kleiner Markt war die Strecke. Am Großen Markt gab es die Aktion „Die-in“, mit „die“ wie englisch für Sterben, bei der symbolisiert werden sollte, wie der Mensch mit seiner Erde stirbt, wenn wir nicht bald anfangen, den Planeten zu retten.

„Sie waren laut, es war bunt, und sie sind aufgefallen“, umschreibt der Polizeisprecher, dass die Organisatoren mit ihrem Zukunftsfreitag zufrieden sein dürfen. Und fügt weitere, aus Polizeisicht positive Aspekte hinzu: Es gab keine Störer, keinen Unmut von Autofahrern, die an Sperren kurz warten mussten, und es gab auch keine politischen Akteure, die die Demonstration für sich vereinnahmten.