Franken-Kabarett in Saarlouis: Matthias Egersdörfer im TaR

Kabarett : Wenn schlechte Laune Spaß macht

Der Kabarettist Matthias Egersdörfer tritt am Freitag im Theater am Ring auf.

Wo auch immer Matthias Egersdörfer auftritt, bekommt sein Publikum Muskelkater in den Lachfalten. Besonders den Quatsch-Comedy-Club bringt der Nürnberger immer wieder aufs Neue zum Beben. Nun kommt der Franke auch ins Theater am Ring in Saarlouis – und zwar am Freitag, 15. Februar, 20 Uhr.

Er ist ein ewiger Grantler und der wohl schlechtestgelaunte Kabarettist der Republik. Doch: „Selten hat schlechte Laune so viel Spaß gemacht“, lobte ihn schon vor Jahren der Fernsehsender 3sat. Mittlerweile wurde der ewige Misanthrop und Berufs-Choleriker bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

Sein neues Programm heißt: „Ein Ding der Unmöglichkeit.“ Wie es ausgerechnet zu diesem Titel kam? „Wenn ich als Kind zwei Kugeln Eis mit Sahne, einen Hund oder beispielsweise ein Maschinengewehr haben wollte, pflegte meine Mutter immer zu sagen, das sei ein Ding der Unmöglichkeit. Dabei erhob sie ihre Arme zum Himmel und versuchte, bestürzt zu schauen. In diesem theatralischen Augenblick wusste ich, dass jetzt nur Sturheit und Gebrüll weiterhelfen konnten, um mein Ziel zu erreichen“, berichtet Egersdörfer.

Vor einiger Zeit hat er sich gedacht, er müsse mal wieder ein neues Programm auf die Bühne bringen. Kaum zu Ende gedacht, erhob er im Zimmer die Arme zum Himmel, schaute leicht konsterniert und rief laut: „Das ist ein Ding der Unmöglichkeit.“

Seine Frau, die auf dem Sofa saß und gerade in den Fernseher schaute, in dem ein älterer Mann den Wert einer Kaffeekanne feststellen wollte, drehte sich zu ihm um und sagte: „Genau diese Worte denke ich mir, wenn ich dich gelegentlich ansehe.“ Und schon war der Titel des neuen Programms geboren: „Ein Ding der Unmöglichkeit“.

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