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Ford
Eine beeindruckende Erfolgsgeschichte

Stellvertretend für alle 330 Jubilare stellten sich elf Jubilarinnen von Ford Saarlouis zum Gruppenfoto mit Werkskeiterin Kerstin Lauer (rechts) und Betriebsratschef Markus Thal auf.
Stellvertretend für alle 330 Jubilare stellten sich elf Jubilarinnen von Ford Saarlouis zum Gruppenfoto mit Werkskeiterin Kerstin Lauer (rechts) und Betriebsratschef Markus Thal auf. FOTO: Andreas Engel /
Dillingen. Die Ford-Werke Saarlouis ehrten mit einer großen Feier langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Von Andreas Engel

„Wenn wir alle zusammenarbeiten, kommt der Erfolg von selbst“, sagte die Werksleiterin der Ford-Werke in Saarlouis, Kerstin Lauer, am Freitagabend zu den 330 Jubilaren des Ford-Werks in Saarlouis. Die langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden für 45 Jahre, 40 Jahre, 35 Jahre, 30 Jahre und 25 Jahre Betriebszugehörigkeit geehrt. Werkleiterin Kerstin Lauer addierte die Jahre: „Das sind fast 12 000 Jahre; Wahnsinn.“


Lauer, die einst selbst in Saarlouis ihre Karriere bei Ford begann, fasste die nahezu 50 Jahre zusammen, in denen Ford am Standort Saarlouis produziert, als einen Weg des Erfolges. „Wir haben der Welt gezeigt, dass auf uns Verlass ist.“

In allen Fertigungsbereichen führten Neuanlagen mit Roboterautomationen, neuen Fördersystemen und in der Endmontage zu ungeahnten Herausforderungen, die „wir im Team gemeistert haben“. Vor allem der Ford Focus ist ein Produkt, auf das die Saarlouiser Autobauer stolz sind. Seit 20 Jahren läuft das Fahrzeug vom Band, in immer wieder neuen Auflagen. Inzwischen sind es bereits sechs Millionen Fahrzeuge. Aber nicht nur der Focus sei ein Erfolg. Escort, Capri, Orion, Kuga, Ford C-Max und der Fiesta wurden in Saarlouis zusammengeschraubt, insgesamt 14 Millionen Autos. „Auf diese beeindruckende Leistung können wir alle stolz sein“, so die Chefin. Eine besondere Freude für sie sei es, die Frauen im Werk zu ehren. Sie hätten an den unterschiedlichsten Produktionstationen gezeigt, dass man als Frau bei Ford seinen Mann stehen könne.



Wie ein roter Faden zogen sich Beschreibungen der Leistungen der Mitarbeiter, auch in den vielen Gesprächen am Rande, durch den feierlichen Abend. So auch in der Rede des Betriebsratsvorsitzenden Markus Thal. Er sprach von „einer beeindruckenden Erfolgsgeschichte in der Automobilfertigung in Saarlouis“. Die Routiniers, also die geübten Jubilare, meisterten auch die schwierigsten Aufgaben und Situationen, die vor allem bei Neuproduktionen auftreten. Ihr Erfahrungsschatz und Einsatz sichere, dass zum Produktionsstart eines jeden Autos Fertigungsablauf und Qualität des Produktes gewährleistet sei. „Ohne euch geht nichts“, rief er den anwesenden Jubilaren zu.

Thal und Lauer bezogen sich auf einen Satz der Schriftstellerin Christine Brückner, die einst festhielt, dass „es gleichgültig ist, wer auf dem Karren sitzt und wer den Karren zieht“. Die Hauptsache sei, dass der Karren laufe.