Großeinsatz der Feuerwehr : Dichter Rauch in Saarlouiser DRK-Klinik

Im DRK-Krankenhaus in Saarlouis hat es am Donnerstag einen größeren Feuerwehreinsatz gegeben. Ursache war eine defektes Vorschaltgerät einer Leuchte.

Nach ersten Informationen soll der Qualm im DRK-Krankenhaus in Saarlouis entstanden sein. Wie ein Sprecher des Landespolizeipräsidiums in Saarbrücken bestätigt, ging der Alarm am Donnerstag (31. Oktober) kurz vor 15 Uhr bei den Kollegen ein.

Nach SZ-Informationen war ein Großaufgebot an Feuerwehren vor Ort. Eine Etage wurde evakuiert. Opfer soll es nicht gegeben haben. Um 16.20 Uhr entspannte sich die Lage. Die sogenannte Verrauchung war „kurz und stark“, aber nun vorbei. Das berichtete der technische Leiter der Klinik, Jörn Malzahn, der SZ.

Die Zahl der Feuerwehrleute im Einsatz wurde unterdessen reduziert. Malzahn beziffert die Zahl der betroffenen Patienten auf „20, 25, die auf andere Stationen verlegt werden mussten“.

Die Quelle des Übels war eine defektes Vorschaltgerät einer Leuchte. „Um 17.30 Uhr“, so Malzahn, „haben wir den Übeltäter entdeckt.“ Kurz vor 18 Uhr herrscht im Krankenhaus, wie er es nennt, „wieder Normalbetrieb“, lediglich vier Patientenzimmer werden erst am Freitag wieder belegt, die müssen erst noch einer Grundreinigung unterzogen werden. Übrigens: Während des Großeinsatzes lief eine Geburt im Kreißsaal, der ein Stück entfernt vom Geschehen liegt. Wie es Mutter und Kinde geht? Malzahn hat nichts anderes gehört als „sie sind wohlauf“.

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