| 21:21 Uhr

Fairer Handel
Fairer Nachmittag mit Kaffee und Rosen

Esther Nyambura Juma von der Fairtrade-Blumenfarm Bigot Flowers in Kenia (4.v.l.) berichtete von ihrer Arbeit und den Auswirkungen des Fairen Handels in ihrer Heimatregion.
Esther Nyambura Juma von der Fairtrade-Blumenfarm Bigot Flowers in Kenia (4.v.l.) berichtete von ihrer Arbeit und den Auswirkungen des Fairen Handels in ihrer Heimatregion. FOTO: Landkreis Saarlouis/ Sylvia Böser
Saarlouis. Unter dem Motto „Frauen für die Welt“ hatten die Fairtrade Initiative Saarbrücken, der Landkreis Saarlouis und die Stadt Saarlouis zu einem Fairen Nachmittag mit Kaffee und Rosen ins Victor’s Residenz Hotel geladen. Themen wie „Faire Rosen. Wie fair sind sie wirklich?“ lockten rund 70 Gäste zum Austausch und zur Diskussion. Mit dabei waren neben den Mitgliedern des Frauennetzwerks auch Inhaber von Blumenläden sowie interessierte Abgeordnete aller Städte und Gemeinden des Landkreises.

Esther Nyambura Juma von der Fairtrade-Blumenfarm Bigot Flowers in Kenia sensibilisierte aus erster Hand für das Thema Fairtrade und berichtete über ihre Arbeit und die Wirkungen durch den Fairen Handel vor Ort. Durch die Fairtrade-Prämien konnten beispielsweise Toiletten in den staatlichen Schulen und eine Geburtsstation für das örtliche Krankenhaus finanziert werden. Schirmherr und Oberbürgermeister von Saarlouis, Peter Demmer, betonte: „Das Thema Fairer Handel ist fest mit der Stadt und dem Landkreis verbunden.“ Beide wurden von der Fairtrade-Initiative Saarbrücken (FIS) bereits mit dem begehrten Siegel „Fairtrade-Stadt“ bzw. „Fairtrade-Landkreis“ ausgezeichnet. Ehrengast und Fairtrade-Patin Elisabeth Brück bestärkte das Engagement für den Fairen Handel in der Region. Ein von ihr vorgetragenes Gedicht von Friedrich Hölderlin verdeutlichte, wie essentiell faire Bedingungen für die Zukunft der Welt als Gemeinschaft sind. Wirtschaftsförderer Jürgen Pohl führte durch den Nachmittag, an dem auch Wynnie Mybindyo und Heike Zimmermann von der Arbeit der FIS berichteten.