Die Vorfreude auf die Bundesliga ist riesig

Fraulautern · Heimpremiere in der 3. Tischtennis-Bundesliga: Am Wochenende haben die Damen des Aufsteigers TTSV Fraulautern die ersten beiden Spiele vor heimischem Publikum. Auswärts gab es bisher einen Sieg und eine Niederlage.

 Carolin Freude ersetzt beim TTSV in den beiden Heimspielen am Wochenende die etatmäßige neue Nummer eins, Egle Stuckyte. Die Litauerin schlägt bei der Mannschafts-EM in Portugal auf. Foto: Wieck

Carolin Freude ersetzt beim TTSV in den beiden Heimspielen am Wochenende die etatmäßige neue Nummer eins, Egle Stuckyte. Die Litauerin schlägt bei der Mannschafts-EM in Portugal auf. Foto: Wieck

Foto: Wieck

Der Aufgalopp in der 3. Tischtennis-Bundesliga verlief für die Damen des TTSV Fraulautern schon mal ganz erfolgreich. Ein klarer Sieg und eine knappe Niederlage, jeweils auswärts, stehen bislang zu Buche. An diesem Samstag und Sonntag finden nun die ersten beiden Heimauftritte statt. Dabei empfängt das Team in der Turnhalle im alten Kloster jeweils Gegner, die nach zwei Partien noch ohne Punktgewinn dastehen.

Den Auftakt macht am Samstag ab 15 Uhr der TV Hofstetten aus Bayern. "Hofstetten hat eine junge Mannschaft, die sehr ausgeglichen besetzt ist. Normalerweise würde ich uns aber vorne sehen", sagt TTSV-Mannschaftsführerin Sabine Daub. Normalerweise - wäre da nicht die Tatsache, dass die Gastgeber am Wochenende auf ihre neue Nummer eins verzichten müssen. Egle Stuckyte, die als Nachfolgerin der Waliserin Charlotte Carey (zum Ligarivalen Rapid Chemnitz) vom Zweitliga-Vizemeister TTC Wendelstein kam, tritt parallel für ihr Heimatland Litauen bei der Mannschafts-Europameisterschaft in Lissabon an. Eine klare Schwächung für den TTSV: "Wir hatten eigentlich alle Termine im Vorfeld abgesprochen, jetzt ist es aber leider anders gekommen", bedauert Daub.

Diesen Verlust gilt es erst einmal zu kompensieren, für Stuckyte wird jeweils Carolin Freude in die Bresche springen. Ansonsten baut Fraulautern in dieser Saison auf das Aufstiegsteam aus der Regionalliga. Die Luxemburgerin Carole Hartmann spielt an Position zwei, dahinter treten die erfahrene Nikola Jäckel sowie die Jüngste im Team, Anne-Sophie Daub, an die Platte.

Das zweite Heimspiel bestreitet Fraulautern am Sonntag ab 14 Uhr gegen den VfL Sindelfingen. Die Baden-Württemberger gingen in der Vorsaison in der Regionalliga als Zweiter drei Plätze vor dem TTSV über den Zielstrich und setzten sich in beiden Duellen mit 8:3 durch. Eine tragende Rolle spielte dabei Gabriella Zsemlye. Sollte Sindelfingens Ungarin, die bisher noch nicht zum Einsatz kam, am Sonntag mit von der Partie sein, dürfte es für Fraulautern noch einen Tick schwerer werden. Trotz des kleinen Wermutstropfens mit dem Ausfall von Stuckyte herrscht bei den Gastgebern vor der Heimpremiere aber große Vorfreude. "Wir freuen uns, das Bundesliga-Flair in unserer Halle genießen zu können", sagt Daub. "Die Mädels haben viel trainiert und machen einen guten Eindruck. Ich hoffe, dass auch einige Zuschauer den Weg in die Halle finden."

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