Fußball-Landesliga: Die Landesliga-Saison beginnt mit einem Stadtderby

Fußball-Landesliga : Die Landesliga-Saison beginnt mit einem Stadtderby

Vergangene Saison spielte die SG Saarlouis-Beaumarais noch zwei Klassen höher als der SV Fraulautern. Jetzt sind die beiden Saarlouiser Clubs in derselben Liga.

Saarlouis-Beaumarais tritt nach dem Abstieg aus der Verbandsliga ebenso in der Landesliga West an wie der SV Fraulautern, der vergangene Runde ungeschlagen Meister der Bezirksliga wurde.

Das Derby zwischen beiden Clubs steigt gleich an erstem Spieltag: Am Sonntag (15 Uhr) empfängt Saarlouis-Beaumarais den Aufsteiger. Beim SV setzt man komplett auf den Kader der Meistersaison, Änderungen gab kaum. Thomas Becker hat seine Karriere beendet, dank einiger aus der eigenen Jugend gekommenen Akteure wurde der Kader dennoch größer. „Wir bleiben auch nach dem Aufstieg dabei, dass wir keine Unsummen, die nicht vorhanden sind, für Spieler ausgeben“, sagt der SV-Vorsitzende Roman Haffner. „Wir sind optimistisch, dass wir mit dem Aufstiegskader die Klasse halten.“

Bei Auftaktgegner Saarlouis-Beaumarais gab es dagegen einen kompletten Umbruch. „Alle Spieler des Verbandsliga-Kaders der vergangenen Runde haben uns verlassen“, berichtet Roland Bettinger. Der Stürmer ist neuer Spielertrainer des Clubs. Als er im April verpflichtet wurde, ging er direkt daran, mit potentiellen Neuzugängen zu sprechen. Doch die Suche gestaltete sich schwierig. Trotzdem gelang es Bettinger, ein neues Team auf die Beine zu stellen. Dieses besteht aus vielen alten Weggefährten des 36-Jährigen (wie beispielsweise Torwart Christophe Mattlinger, der mit Bettinger zusammen beim FV Diefflen kickte) oder Stürmer Patrick Müller (der gemeinsam mit seinem neuen Trainer beim SV Lisdorf spielte). Viele der Neuzugänge sind schon etwas älter. „Wir haben also reichlich Erfahrung“, sagt Bettinger lachend. Mit dem neuformierten Team ist das Ziel des Clubs, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben.

Ein Stückchen weiter nach oben, nämlich unter die ersten Fünf, möchte der SV Hülzweiler. Nach Rang vier in der Vorsaison scheint das realistisch, auch wenn es ein paar Abgänge gab. Oliver Emmrich etwa ist als Spielertrainer zur SG Britten-Hausbach gewechselt, Sven Andres hat sich in gleicher Funktion dem FV Schwarzenholz angeschlossen. Dafür sind einige Spieler aus der eigenen Jugend neu im Kader des SV. Als externe Neuzugänge wurden Torwart Manuel Hinsberger (U19 1. FC Saarbrücken) und Andreas Weber (Schwarzenholz) geholt.

Bereits am Samstag startet mit dem SV Friedrichweiler einer der Top-Titelkandidaten in die Runde. Neu beim Team von Trainer Jan Hauser sind Andy Brück (SC Großrosseln), Julien Francois (Röchling Völklingen II), Sven Horbach (Hülzweiler) und Maximilian Kellmeyer (SSV Überherrn). Dem stehen vier Abgänge gegenüber. Darunter der von Torjäger Marcus Gläs (17 Treffer), der zum SV Geislautern ging.

Mehr von Saarbrücker Zeitung