| 20:38 Uhr

Faasend
Die Frösche wandern nicht nur im Frühling

Auch die kleinsten Fräsch mischen munter mit und sorgen als Party-Schlümpfe für Begeisterung.
Auch die kleinsten Fräsch mischen munter mit und sorgen als Party-Schlümpfe für Begeisterung. FOTO: Ruppenthal
Picard. Bei den beiden Kappensitzungen der Picarda Fräsch gibt es viele Knaller. 120 Akteure und Helfer sind im Einsatz. Von Rolf Ruppenthal

Die Frösche wandern – in großen Scharen. Ist denn schon wieder Frühling? Nein, noch nicht – Fastnacht –, und die Picarda Fräsch sind voll dabei. Mehr als zehn Stunden Faasendprogramm – am Wochenende hatte die „Frosch-Familie“ bei gleich zwei Kappensitzungen „Schwerstarbeit“ zu leisten. Über 120 Akteure und Helfer waren im Einsatz.


Und die nächsten Höhepunkte lassen nicht lange auf sich warten. Am Samstag findet ab 15 Uhr bereits der traditionelle Fastnachtsumzug (Dorfstraße) statt, ein Tag später die nicht minder beliebte Kinderfastnacht (14.30 Uhr Mehrzweckhalle) und Montag als Höhepunkt die Grün-Weiße Nacht der Jugendabteilung (20 Uhr Mehrzweckhalle).

Mit einem Knaller begannen die beiden Kappensitzungen am Wochenende: Licht aus – Spot an: Volle Bühne nach dem stimmungsvollen Einmarsch aller Akteure, dazu ein volles Haus. „Bei unseren Zuwachsraten brauchen wir bald eine neue Halle“, stellte Sitzungspräsident Thomas Fuchs in seiner Begrüßung fest. Und danach ging es dann auch schon in die Vollen: Die allerkleinsten Fräsch, die „Bambini“, sorgten als Party-Schlümpfe für Begeisterung in der Halle. Danach folgte ein buntes Feuerwerk an Büttenreden, Tänzen und Liedvorträgen. Allein acht Garden, angefangen von Minis über die Jugend und Aktiven bis hin zum Damen- und Männerballett sowie zwei Tanzmariechen wussten mit ihren Auftritten zu begeistern. Waren am ersten Tag mit den „Revo-Boys“ um Dirk Gläser, den „Konsorten“ um Patrick Schmelzer und den „Faasend-Rebellen“ Thorsten Engel und Andrea Becker als „Ehepaar“ noch „Gäste“ mit von der Partie, stemmten die „Picarda Fräsch“ die zweite Sitzung komplett mit eigenen Akteuren. Und auch die Vorsitzende ging selbst in die Bütt: Ramona Symannek präsentierte sich mit Filius Sören als „Mama und Sohn“. Aber auch die „Miss Diät Queen“ Astrid Graus und die „Trauerschnalle“ Manuela Bachhuber wussten sehr gut zu gefallen. Gut kam auch der preisgekrönte Sessionsorden der „Picarda Fräsch“ an, ein mächtiger grüner Frosch mit drehbarem Wendebauch. „Kein Mensch ist perfekt, als Karnevalist ist man verdammt nah dran“, heißt es auf der einen Seite, während die andere Seite die Umrisse des Saarlandes mit Picard als Zielpunkt zeigt. Fünf farbige Anhängsel – weiß, rot, schwarz und gelb stehen dabei gleichberechtigt für die verschiedenen Völker – und mitten drin das „Grün“ für die „Picarda Fräsch.“