Basketball: Der Tabellenführer ist eine Nummer zu groß

Basketball : Der Tabellenführer ist eine Nummer zu groß

Basketballer der Saarlouis Sunkings müssen sich im letzten Spiel des Jahres Speyer 62:95 geschlagen geben.

Bei den Basketballern der Saarlouis Sunkings war die Hoffnung im Vorfeld groß, einem der beiden Topteams der Basketball-Regionalliga im letzten Auftritt des Jahres ein Bein stellen zu können. Doch daran war für das Team von Trainer Dennis Mouget im Heimspiel gegen die Baskets Speyer letztlich doch nicht zu denken. Die „Sonnenkönige“ konnten den Siegeszug des bisherigen Tabellenzweiten am Samstag nicht stoppen und verabschiedeten sich mit einer klaren 62:95 (33:56)-Niederlage in die Pause bis Mitte Januar.

Vor den mit 250 Besuchern gut gefüllten Rängen in der Saarlouiser Stadtgartenhalle hielten die Sunkings, die auf den privat verhinderten Paul Fuchs verzichten mussten, jedoch anfangs gut mit. Durch einen Dreier des stark aufgelegten Kapitäns Ricky Easterling, der mit 23 Punkten bester Werfer der Gastgeber war, führte Saarlouis nach vier Minuten mit 13:10. Dann aber kam Speyer immer mehr auf Touren. Albert Kuppe sorgte per Dreier zum 15:25 aus Sunkings-Sicht für die erste zweistellige Führung, die nach einem weiteren Kuppe-Dreier kurz vor Viertelende zum 33:23 auch nach den ersten zehn Minuten Bestand hatte.

Im zweiten Viertel setzten sich die Domstädter mit einem 13:0-Lauf zum 48:25 bereits auf über 20 Punkte ab und ließen die Sunkings auch nicht mehr herankommen – im Gegenteil: Dank ihres deutlich größeren Kaders gegenüber Saarlouis (Sunkings-Trainer Dennis Mouget standen nur acht Akteure zur Verfügung) und ihrer Wechselmöglichkeiten ohne Qualitätseinbußen setzten sich die mit elf Spielern angereisten Gäste weiter ab und entschieden letztlich alle vier Viertel für sich.

Die Sunkings bleiben mit acht Siegen aus 14 Spielen Tabellenvierter, Speyer eroberte durch den 13. Saisonsieg und neunten Erfolg in Serie vorerst die Spitze der Tabelle.

Die Punkte für die Sunkings: Ricky Easterling 23, Nicholas Burgard 12, Alexander Diederich 9, Xavier Williams 8, Filip Kamenov 7, Edgar Schwarz 3.

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