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Der Kreis grüßt mit Pralinen-Herzchen

Der Kreis grüßt mit Pralinen-Herzchen

In diesem Jahr gibt es viele Veranstaltungen zum 200. Geburtstag des Landkreises Saarlouis, und jetzt gibt es auch die Praline zu den Veranstaltungen zum Geburtstag des Landkreises. Ludwig Schokolade hat sie eigens dafür kreiert. Kaufen kann man sie nicht.

Ab 1. Mai werden zu allen Veranstaltungen von "200 Jahre Landkreis Saarlouis " herzförmige Pralinen gereicht. Die Pralinen sind ein Beitrag von Ludwig Schokolade mit seinen beiden Werken in Fraulautern und Saarwellingen zum 200. Geburtstag des Kreises. Es gibt sie nur zu diesen Anlässen. Kaufen kann man sie nicht. Landrat Patrik Lauer hatte auf der Suche nach kulinarischen Kennzeichen des Kreises eine solche Jubiläumspraline angeregt.

Ludwig Schokolade ist eine echte Marke im Kreis. Das Unternehmen verkauft nicht nur an die große Diskounter in Deutschland, sondern exportiert in mehr als 60 Länder überall auf dem Globus.

Ludwig Schokolade mit Werksleiter Bruno Proietti und seinem Stellvertreter Claus Hafner waren rasch dabei. Nicht bloß aus Spaß, sondern weil das Werk "dem Landkreis mal danke sagen möchte." Proietti lobt die "sehr gute Infrastruktur des Landkreises", von der auch ein Unternehmen wie Ludwig Schokolade profitiere. Eine solche Infrastruktur, etwa die Schulen, sei nicht einfach gegeben, "nicht selbstverständlich". Eine solche Einstellung trifft er selten an, gab Landrat Lauer zurück, "dieses Denken würde ich mir öfter wünschen. "Viele nehmen diese Infrastruktur eben als selbstverständlich wahr." So aber hat Ludwig Schokolade, dessen Beschäftigte zu über 70 Prozent aus dem Kreis kommen, "ein Herz für den Kreis Saarlouis ", wie Proietti unterstrich.

Darum, und wegen des Logos zum 200. Jubiläum, wurden die Pralinen herzförmig. Und, natürlich, weil im Werk eine Form schon vorlag.

 Präsentation der Schoko-Herzchen (von links): Bruno Proietti, Patrik Lauer, Claus Hafner. Foto: Joachim Alt
Präsentation der Schoko-Herzchen (von links): Bruno Proietti, Patrik Lauer, Claus Hafner. Foto: Joachim Alt Foto: Joachim Alt

Weil man im Landkreis von jenseits der Grenze her gern ein bisschen französisches Prickeln spürt - so ähnlich begründete Lauer die Wahl - wurde eine Sorte kreiert mit Trüffelfüllung aus dem Geschmack von Marc de Champagne, gewonnen aus Cremant, in Zartbitterschokolade. Ein zweite Sorte, nicht alkoholisch, verarbeitet eine im Kreis häufige Feldfrucht: Erdbeeren, dies in Form von Stückchen auf Erdbeermus, umhüllt von Alpen-Vollmilchschokolade. Der Landrat ist dankbar dafür "dass Ludwig Schokolade das mitmacht".Es sei gar nicht so einfach gewesen, etwas Eigenes zum Jubiläum herzustellen, das wirklich zum Kreis passe. Die Hütte, sinnierte Lauer, hätte ja wohl kaum Jubiläums-Bleche zum Verteilen produzieren können.