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Den Wassermassen bei Starkregen Herr werden

Den Wassermassen bei Starkregen Herr werden

Hüttersdorf. Bis Ende des Jahres wird die Gemeinde Schmelz eine halbe Million Euro in Regenschutzmaßnahmen investiert haben. Auf einer Podiumsdiskussion im Hüttersdorfer Kulturhaus mit Dr. Klaus Brück von der Landwirtschaftskammer stellten Bürgermeister Armin Emanuel und Diplom-Ingenieur Klaus Brabänder, Gemeinde Schmelz, die bereits durchgeführten Maßnahmen sowie die weiteren Schritte in Bezug auf Prävention vor. Klar wurde schnell, dass die Kommune nicht allein für alles aufkommen kann. Mit den Landwirten sind und werden weitere vorbeugende Maßnahmen abgesprochen, aber auch die Anlieger selbst können mit relativ geringen finanziellen Mitteln und Aufwendungen einiges tun. Es gebe dazu auch Leitlinien, wie ein Besucher anmerkte. Die Verwaltung will diese auch veröffentlichen.Brabänder zeigte anhand von Bildern, wo und welche Schäden nach den sintflutartigen Regenfällen vom 20. Juni entstanden sind. Besonders betroffen waren die Bereiche rund um die Piesbacher Straße, die vordere Bettinger Straße, Teile der Außener Straße, der Roschberg und die Ursulinenstraße sowie die Wahlener Straße in Michelbach. Mehr Grünland, Bodenerosion vermeiden durch Direkt- oder Zwischensaat, Streifenbodenverfahren (bei Hängen), an Bächen einen fünf Meter breiten Grünstreifen lassen - dies, so Brück, seien Maßnahmen, die ohne großen Aufwand vorbeugend in Angriff genommen werden könnten. Die Gemeinde, erklärte Brabänder, habe auch schon Gräben und Durchlässe gereinigt, ein Regeneinlaufkataster erstellt, Querschläge und neue Gräben gelegt sowie Retentionsflächen angelegt. Die Maßnahmen können im Rathaus angeschaut werden.

Hüttersdorf. Bis Ende des Jahres wird die Gemeinde Schmelz eine halbe Million Euro in Regenschutzmaßnahmen investiert haben. Auf einer Podiumsdiskussion im Hüttersdorfer Kulturhaus mit Dr. Klaus Brück von der Landwirtschaftskammer stellten Bürgermeister Armin Emanuel und Diplom-Ingenieur Klaus Brabänder, Gemeinde Schmelz, die bereits durchgeführten Maßnahmen sowie die weiteren Schritte in Bezug auf Prävention vor. Klar wurde schnell, dass die Kommune nicht allein für alles aufkommen kann. Mit den Landwirten sind und werden weitere vorbeugende Maßnahmen abgesprochen, aber auch die Anlieger selbst können mit relativ geringen finanziellen Mitteln und Aufwendungen einiges tun. Es gebe dazu auch Leitlinien, wie ein Besucher anmerkte. Die Verwaltung will diese auch veröffentlichen.Brabänder zeigte anhand von Bildern, wo und welche Schäden nach den sintflutartigen Regenfällen vom 20. Juni entstanden sind. Besonders betroffen waren die Bereiche rund um die Piesbacher Straße, die vordere Bettinger Straße, Teile der Außener Straße, der Roschberg und die Ursulinenstraße sowie die Wahlener Straße in Michelbach. Mehr Grünland, Bodenerosion vermeiden durch Direkt- oder Zwischensaat, Streifenbodenverfahren (bei Hängen), an Bächen einen fünf Meter breiten Grünstreifen lassen - dies, so Brück, seien Maßnahmen, die ohne großen Aufwand vorbeugend in Angriff genommen werden könnten. Die Gemeinde, erklärte Brabänder, habe auch schon Gräben und Durchlässe gereinigt, ein Regeneinlaufkataster erstellt, Querschläge und neue Gräben gelegt sowie Retentionsflächen angelegt. Die Maßnahmen können im Rathaus angeschaut werden.

Geplant sind, oberhalb der Wahlener Straße in Michelbach einen Erdhang aufzuschütten, ein Auffangbecken zu bauen, um einen verzögerten Wasserabfluss zu erreichen. Weiterhin soll in der Roschbergstraße ein Querschlag angelegt werden, damit das Wasser in Gräben und Retentionsflächen verzögert ablaufen kann. In der Schließstraße sollen Sonderprofile in den Bach eingebracht werden, um die maroden Betonmauern zu sanieren. Weiterhin ist geplant, Am Homrich einen Querschlag zu bauen und oberhalb der Römerstraße Gräben zu ertüchtigen. Dauerhaft sollen alle Gräben, Rinnen und Durchlässe inspiziert werden.

Feldschützen bestellen

Bürgermeister Emanuel will dem Gemeinderat vorschlagen, ab Herbst einen Feldschützen einzustellen. Dieser müsste die Gräben und Durchlässe überwachen und beratend tätig werden.