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| 21:20 Uhr

Neujahrsempfang in Saarlouis
Demmer kündigt Verkehrskonzept an

OB Peter Demmer fordert eine kommunale Finanzreform.
OB Peter Demmer fordert eine kommunale Finanzreform. FOTO: / Thomas Seeber
Saarlouis . Erster Neujahrsempfang der Stadt Saarlouis mit Oberbürgermeister Peter Demmer als Gastgeber.

Der Neubau einer Autobahnbrücke für die A 8 zwischen Roden und Dillingen soll definitiv nächstes Jahr beginnen. Das hat OB Peter Demmer beim Neujahrsempfang der Stadt Saarlouis am Mittwochabend im Theater am Ring angekündigt. Mit der Brücke sei untrennbar die geplante Ortsumgehung B 51 um Roden verbunden, die „auf den Weg gebracht“ worden sei. Sinn ergebe das alles aber erst, wenn die bisherige B 51 durch Roden so zurückgebaut werde, dass tatsächlich eine Verkehrsberuhigung eintrete, sagte Demmer. HIntergrund ist vor allem die wachsende Belastung der Saarlouiser Straßen durch Lkw. „Auf Eis gelegt“ seien hingegen Planungen für die Autobahnanschlüsse Metzer Straße und Wallerfanger Straße. Das liege an „massiv gegensätzlichen Meinungen“ von Politik und Landesbetrieb für Straßenbau (LfS). Insgesamt sollen Maßnahmen zum Straßenbau „rund um Saarlouis in den nächsten zehn Jahren“ den Schwerlast- und den Durchgangsverkehr um die Stadt herumführen. Demmer kündigte weiter ein „gesamtstädtisches Verkehrskonzept“ an.

Den Festsaal des Theaters am Ring füllten Vertreter aller Bereiche des gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Lebens der Stadt. Die Landesregierung war durch Umweltminister Reinhold Jost und Staatssekretär Jürgen Barke vertreten.

Demmer hatte zu diesem, seinem ersten Neujahrsempfang „alle Kolleginnen und Kollegen der Polizeiinspektion Saarlouis“ eingeladen. Dies, um „ein Zeichen zu setzen für die Polizistinnen und Polizisten, die immer mehr Anfeindungen und Angriffen ausgesetzt sind, und für die es immer schwieriger wird, sich ohne Emotionen im Rahmen der geltenden Gesetze mit dem polizeilichen Gegenüber zu befassen“, sagte Demmer, der selbst 39 Jahre lang Polizist war. Das Publikum applaudierte.

Demmer nannte als einen Schwerpunkt seiner Amtszeit, die aus wahltechnischen Gründen nur sechs Jahre beträgt, in die Infrastruktur der Stadtteile zu investieren, in Straßen, Gehwege und Kanäle, in lebendige Ortszentren, Kitas und Schulen. „Die Stadtteile müssen aufgewertet werden.“ Er forderte die Bürgerinnen und Bürger in Roden und Fraulautern auf, sich an den angelaufenen Planungen zum langfristigen Bundesprogramm namens „Soziale Stadt“ zu beteiligen.

Ausdrücklich versicherte Demmer dem Einzelhandel in Saarlouis, dem Verband für Handel, Handwerk, Industrie und freie Berufe seine Unterstützung,

Der Saarlouiser Oberbürgermeister ist überzeugt, dass die Kommunen nur bestehen und ihren Verpflichtungen nachkommen könnten, „wenn nach dem Länderfinanzausgleich endlich eine kommunale Finanzreform in Angriff genommen wird, eine massive finanzielle Unterstützung von Bund und Land für die Kommunen.“ Die Kommunen „alleine werden die Kurve nicht kriegen“. Daran ändere „auch die derzeit heftig in der Diskussion befindliche interkommunale Zusammenarbeit nichts“.

Vorbereitung
Vorbereitung FOTO: / Thomas Seeber