Dauer-Party beim SC Roden

Saarlouis. Für die Spieler des SC Roden gab es am Wochenende gleich doppelten Grund zum Feiern: Spielführer Frank Müller wurde 30, und nur einen Tag später siegte die Mannschaft bei den Saarlouiser Hallenstadtmeisterschaften

Saarlouis. Für die Spieler des SC Roden gab es am Wochenende gleich doppelten Grund zum Feiern: Spielführer Frank Müller wurde 30, und nur einen Tag später siegte die Mannschaft bei den Saarlouiser Hallenstadtmeisterschaften. "Ich bin stolz auf meine Jungs, dass sie trotz einer kurzen Nacht eine solche Leistung gezeigt haben", sagte SC-Trainer Wolfgang Werny nach der Siegerehrung. "Eine solche Leistung war in dieser Form nicht zu erwarten. Wir haben uns aber nach anfänglichen Schwierigkeiten kontinuierlich gesteigert."In der Tat hätte zu Beginn der Vorrunde kaum jemand mit einem Titelgewinn des SC Roden gerechnet. Zum Turnierauftakt setzte es in Gruppe 2 eine 2:4-Niederlage gegen den TuS Beaumarais. Im zweiten Spiel glückte aber ein 4:1 Sieg gegen den SV Fraulautern. Ein 4:4-Unentschieden im letzten Vorrundenspiel gegen den FC Fraulautern-Steinrausch reichte dann zum Weiterkommen, wenn auch denkbar knapp. Nur eine, um ein Tor bessere Tordifferenz bescherte letztlich den zweiten Rang vor dem punktgleichen SV 09 Fraulautern und hinter Gruppensieger TuS Beaumarais, dem zwei Siege und ein Unentschieden gelangen.

In Gruppe 1 qualifizierte sich Titelverteidiger SSV Saarlouis mit drei Siegen souverän fürs Halbfinale. Um den zweiten Platz gab es ein "Hauen und Stechen". Der FC Picard, der SV Lisdorf und der FV Stella Sud hatten nach drei Spielen allesamt jeweils einen Sieg auf ihrem Konto. Somit musste auch hier das Torverhältnis entscheiden. Der FV Stella Sud hatte in diesem Vergleich letztlich knapp die Nase vorn.

Kuriose Halbfinal-Spiele

Die Halbfinalspiele standen dann unter dem Motto "Wer eins null führt, der stets verliert". Die SSV Saarlouis musste sich am Ende nach 1:0-Führung dem SC Roden mit 2:4 geschlagen geben. Beaumarais schlug Stella Sud nach 0:1-Rückstand noch mit 6:1. Im Finale spielten dann beide Teams von Anfang an mit offenem Visier, ganz zur Freude der 400 Zuschauer. Nach einem Pfostenschuss des TuS Beaumarais in der ersten Minute und einer Großchance für Roden in der dritten Minute brachte Marius Mosbach den TuS in Front. Torwart Marc Haupert erhöhte auf 2:0 (9. Minute). Doch nach der Pause gab Roden Gas. Mit einem Doppelschlag in der 13. Minute glichen Torsten Fisch und Steven Lo Porto für Roden aus. In der Folge hatten beide Teams die Möglichkeit, das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden. Da beste Chancen aber ungenutzt blieben, ging es in die Verlängerung. Hier ließ Roden dem TuS keine Chance. Tobias Pohl, Benjamin Hörler nach einem schönen Alleingang und Stefan Lutz schossen Roden 5:2 in Front. Beaumarais konnte lediglich noch auf 3:5 verkürzen.

Im Spiel um Platz drei behielt Stella Sud im torreichsten Duell überhaupt mit 7:6 nach Verlängerung die Oberhand gegen die SSV Saarlouis. red