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Da kommt einiges auf uns zu . . .

Da kommt einiges auf uns zu . . .

Wenn ich tief in mein Glas, pardon, natürlich meine Kristallkugel, schaue, dann sehe ich im wabernden Nebel des kommenden Jahres einiges auf uns zukommen. Katastrophen dräuen im Nebel - Überschwemmungen, Erdbeben, Kälte- oder Hitzewellen kommen alle Jahre wieder

Wenn ich tief in mein Glas, pardon, natürlich meine Kristallkugel, schaue, dann sehe ich im wabernden Nebel des kommenden Jahres einiges auf uns zukommen. Katastrophen dräuen im Nebel - Überschwemmungen, Erdbeben, Kälte- oder Hitzewellen kommen alle Jahre wieder. Ein bekannter Mensch wird am Ende des Jahres nicht mehr in unserer Mitte sein - wodurch, das versteckt sich noch in den Nebelschwaden und wer es ist natürlich auch . . . Parteien werden sich streiten, weil alle nur unser Bestes wollen, was auch immer das ist. Und dann taucht noch etwas in den Nebelfetzen auf: Es wird sich einiges ändern - und vieles gleich bleiben, denn das einzig Beständige ist der Wechsel.

Margret Schmitz

Wer pessimistisch durchs Leben geht, hat bestimmt Anlässe genug, eher trübe Vorhersagen fürs Jahr 2013 zu geben: die Wirtschaftslage, die Spannungen in der Eurozone, Armut, Arbeitslosigkeit . . .

Doch optimistisch betrachtet, ist es bisher nach jedem Jahreswechsel immer weitergegangen. Und so erwartet uns auch dieses Mal ein gutes Jahr: Wenn wir auf uns achten, gesund bleiben und die Freude an den kleinen Dingen nicht verlernen. Dann dreht sich auch das große Rad! Michaela Heinze

2013 ist ein gutes Jahr! Woher ich das wohl weiß? Na ja, das sagt mir mein gnadenloser Optimismus. Ich gehöre sogar zu den Menschen, die sich jedes Jahr erneut auf ihren Geburtstag freuen, selbst wenn's inzwischen auch schon ein paar Jährchen sind . . . Völlig unverständlich, meint ein Arbeitskollege dazu. Aber zurück zum Jahr 2013. Auf den Weltfrieden oder die wirtschaftliche Entwicklung haben wir in Saarlouis wohl keinen Einfluss. Oft sind es aber die kleinen Dinge im Leben, die Freude bringen. Ich wünsche mir, dass mehr Menschen anderen helfen. Nicht wegsehen, wenn jemand stürzt, sondern ihre Hilfe anbieten. Nicht an der Brottheke drängeln oder die Vorfahrt erzwingen. Anderen eine Chance geben. Esther Maas

Einen hemmungslosen Optimisten hat mich noch niemand genannt. Keine Sorge, auf ein paar Zeilen lässt sich gut abgehangene Skepsis nicht auswalzen.

2013? Zwei Punkte: Da erwarte ich ein echtes Programm der EU gegen die Jugendarbeitslosigkeit in Europa, in Spanien, Irland, Frankreich. Ach, Frankreich! 2013 muss sich entscheiden, ob unser Nachbar den Dreh findet, flexibel, innovativ und produktiv aus dem wirtschaftlichen Tief zu kommen. Sonst ahne ich Böses für den Euro. Und wenn nicht alles gleich klappt: Kopf hoch - geradlinige Schnelligkeit ist kein Kennzeichen des größten Kapitals des Menschen, seine Lernfähigkeit.

Johannes Werres

 Margret Schmitz, Michaela Heinze, Esther Maas, Johannes Werres und Mathias Winters blicken in die Zukunft. Foto: Hartmann Jenal
Margret Schmitz, Michaela Heinze, Esther Maas, Johannes Werres und Mathias Winters blicken in die Zukunft. Foto: Hartmann Jenal

Ein wenig beeindrucken sie mich, die Schwarzmaler. Ob das mit dem Euro, den Banken und den eigenen Schulden gut gehen kann? Es ist ein etwas mulmiges Gefühl beim Blick auf 2013. Andererseits hat es, wie die Kölner richtig sagen, ja immer noch gut gegangen. Außerdem bin ich überzeugt, dass wir Einfluss haben. Nicht auf Banken, Berlin oder Saarbrücken, aber an vielen Ecken im Alltag, in der Familie - ja sogar am Arbeitsplatz. Wenn dann meine Lieblingsclubs in Fuß-, Hand- und Basketball noch ein bisschen was reißen, wird's ein gutes Jahr. Mathias Winters