Wir möchten auf unserer Webseite Cookies und pseudonyme Analysetechniken auch unserer Dienstleister verwenden, um diesen Internetauftritt möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.

Außerdem möchten wir und unsere Dienstleister damit die Besuche auf unserer Webseite auswerten (Webtracking), um unsere Webseite optimal auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und um Ihnen auf unserer Webseite sowie auch auf Webseiten in verbundenen Werbenetzwerken möglichst interessante Angebote anzeigen zu können (Retargeting).

Wenn Sie dieses Banner anklicken bzw. bestätigen, erklären Sie sich damit jederzeit widerruflich einverstanden (Art. 6 Abs.1 a DSGVO).

Weitere Informationen, auch zu Ihrem jederzeitigen Widerrufsrecht, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

| 19:17 Uhr

CDU-Fraktionschef Raphael Schäfer weist SPD-Kritik zurück: Wo soll ich abgekupfert haben?

Saarlouis. Bei der SPD abgekupfert haben, gar wörtlich, sollte CDU-Fraktionschef Raphael Schäfer mit seinen Ideen zum Saarlouiser Stadtgarten. Das hatte ihm die SPD-Fraktion im Stadtrat Saarlouis vorgeworfen. Schäfer wollte nun wissen, wo er seine Ideen für den Plan "Saaraltarm 4.0" geklaut habe: beleuchtete Wege am Saaraltarm, einen Trimm-Dich-Pfad mit Geräten alle 500 Meter, eine Finnenbahn, einen Hundeplatz, eine Imbissmöglichkeit im Ravelin V. SPD-Fraktionschef Peter Demmer verwies ihn auf die Pläne für die so genannte Erlebnisinsel. Über die wurde 2006 bis 2008 diskutiert, für die Machbarkeitsstudie wurden laut CDU 180 000 Euro ausgegeben. Johannes Werres

Damals fand die SPD ein Naturerlebnisbad im Stadtgarten, einen Yachthafen mit Hotel und Tagungsgebäude gut. Damals gab es eine große Koalition, und auch die CDU trug 2007 den Auftrag an die Stadt mit, Konzepte zu erarbeiten, den Festungsgraben an der Stelle des früheren Freibades freizulegen, einen Badesee anzulegen und die Flächen für Wellness, Hotel und Tagungen zu erschließen. Außerdem wurde diskutiert, den Saaraltarm schiffbar zu machen, ihn also auch am zweiten Ende zu durchstechen. Allerdings: Es kam nur zu einer Studie des Planungsbüros Ludwig. Einen förmlichen Antrag der SPD dazu gab es nie. Und wenn, hätte er das Programm der "Erlebnisinsel" beschrieben. Überschneidungen mit den jetzigen CDU-Vorschlägen hätte es nicht wirklich gegeben, allenfalls Hinweise auf Möglichkeiten, in dem Gelände Sport zu treiben. "Es gab gar nichts, was ich hätte abkupfern können", ärgert sich Schäfer. Darum seien auch die Kosten für das geplante Gutachten (15 000 Euro) gerechtfertigt.