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Treffen
Bürger engagieren sich für ihren Ort

Roden. Treffen im Rahmen von „Soziale Stadt“ ist heute im Karl-Thiel-Haus in Roden. red

Gemeinsam für den Stadtteil: In Roden treffen sich Bürger, um sich gemeinsam im Rahmen der „Sozialen Stadt“ für ihren Stadtteil zu engagieren. Los geht es am heutigen Dienstag, 6. Februar, im Karl-Thiel-Haus.


Das Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“ setzt auf aktive Teilnahme und das Engagement der Menschen vor Ort – denn sie sind die Experten im Stadtteil und als Ortsansässige bestens mit den täglichen Erfordernissen betraut. Nach Stadtteilbegehungen und Bürgerworkshops treffen sich nun Bürger aus Roden, um sich auf Eigen­initiative auch weiterhin im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“ zu beteiligen und sich aktiv für ihren Ort zu engagieren. Ziel ist es, so ein bürgerschaftliches Quartiersmanagement zu etablieren.

Das erste Treffen dieser Initiative findet statt am Dienstag, 6. Februar, um 17 Uhr im Karl-Thiel-Haus Roden. Alle Bürger können sich in diesem Quartiersmanagement einbringen und die Entwicklung des Stadtteils positiv begleiten und mitgestalten. Das Treffen ist für weitere Teilnehmer und Interessierte offen.



Die „Soziale Stadt“ ist ein Städte­bauförderprogramm, mit dem Quartiere mit besonderen baulichen und sozialen Herausforderungen gefördert werden. Innerhalb von zwölf bis 15 Jahren werden unterschiedliche Projekte umgesetzt, mit denen die Quartiere stabilisiert und aufgewertet werden.

Das Besondere an der „Sozialen Stadt“ ist der gemeinschaftliche Ansatz. Das bedeutet zum einen, dass die Menschen vor Ort aktiv in die Erarbeitung des integrierten städtebaulichen Konzeptes mit einbezogen werden, das die Grundlage für die Entwicklung der kommenden Jahre bildet. Zum anderen gibt es verschiedene Einrichtungen wie das Quartiersmanagement, die Quartierskonferenz, ein Quartiersbüro, die für die notwendige lokale Anbindung sorgen. Finanziert wird die „Soziale Stadt“ mit Mitteln aus Bund, Land und Stadt.