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Bootsunfall auf der Saar an der Schleuse Lisdorf

Wirklich passiert : Kurioser Bootsunfall an der Saar-Schleuse Lisdorf

Nicht dumm gelaufen, sondern sehr dumm, was die Polizisten an der Saarschleuse sahen.

Den Beamten der Polizeiinspektion Saarlouis blieb nicht viel anderes übrig, als den Vorfall im Polizeibericht als kurios einzustufen. Sie waren angerufen worden, weil jemand beobachtete, wie an der Schleuse Lisdorf ein selbst gebautes Styroporboot sinke.

Vor Ort fand sie dieses Bild vor: Ein Pkw-Fahrer war mit seinem Wagen und einem selbst gebauten Anhänger rückwärts die Rampe einer Einlasstelle hinunter bis ins Wasser gefahren. Dort wollte er das Boot zu Wasser lassen. Der Anhänger geriet jedoch zu weit ins Wasser und sank. Die Strömung drückte ihn nach unten und zur Seite. Durch den Druck der Strömung hob sich das Zugfahrzeug an und wurde auf den Rand der Kaimauer gehievt, wo der Wagen schließlich manövrierunfähig liegen blieb.

Das Boot war mit einer Leine bereits vor Eintreffen der Polizei gesichert worden. Das Fahrzeug auf der Kaimauer und der Anhänger mussten von zwei Abschleppdiensten geborgen werden. Das dauerte drei Stunden. Und, so schreibt die Polizei ausdrücklich: Der Pkw wurde dabei nicht beschädigt.