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Beschwingte Märsche und ein feuriger Blues

Beschwingte Märsche und ein feuriger Blues

Roden. Die Rodener Kulturhalle war beim Herbstkonzert nicht nur voller begeisterter Zuhörer, sondern auch voller guter Laune. Wippende Füße und bei manchen Titeln sogar feuchte Augen gab es an dem einen oder anderen Tisch.Die 36 Musiker der Harmonie nahmen ihre Gäste mit auf eine musikalische Reise, auf der für jeden Geschmack etwas dabei war

Roden. Die Rodener Kulturhalle war beim Herbstkonzert nicht nur voller begeisterter Zuhörer, sondern auch voller guter Laune. Wippende Füße und bei manchen Titeln sogar feuchte Augen gab es an dem einen oder anderen Tisch.Die 36 Musiker der Harmonie nahmen ihre Gäste mit auf eine musikalische Reise, auf der für jeden Geschmack etwas dabei war. Sie eröffneten mit dem "Mussinian-Marsch" von Carl Karl. Dafür gab's auch gleich brausenden Beifall von den Gästen. Auch von Superstar Peter Maffay war ein Stück dabei, nämlich "Nessaja" aus seinem Kinderhörspiel "Tabaluga". Mit "A little Blues, please" von Sammy Nestico feierten die beiden Solisten Alexander Weber an der Klarinette und Jürgen Mahler am Saxofon einen gigantischen Erfolg, bei dem das Publikum sie mit Applaus regelrecht überschüttete.Ebenfalls ein Solo, das sich hören lassen konnte, steuerte der Dirigent der Harmonie, Charley Shearer mit seiner Posaune in dem Stück "Feeling Good" aus der Feder von Leslie Bricusse und Anthony Newley bei. Weitere mit begeistertem Applaus gefeierte Highlights des Abends waren Solvejgs Lied aus "Peer Gynt" von Edvard Grieg und die "Carpenters in Concert". Als Gäste begrüßten die Musiker der Harmonie an diesem Abend die Spielgemeinschaft Lyra aus Lisdorf-Picard, unter der Leitung von Dominik Berdin, die das bunte Abendprogramm mit vielen beliebten Stücken aus aller Welt bereicherten. Gespielt wurden unter anderem "Fiesta Della Costa" von Luc Gistel, sowie "Israel Shalom" von Kees Valk und "Variation in Blue" von Jacob de Haan.Der Musikvereines Harmonie besteht übrigens bereits seit 1901 und zählt damit zu den ältesten im gesamten Kreis. Das jüngste Mitglied der Harmonie ist gerade mal zehn Jahre jung und hatte an diesem Abend seinen ersten Auftritt.Bereits ein alter Hase ist hingegen Werner Reichmann, dem an diesem Abend auch eine besondere Ehrung zuteil wurde. Für 70 Jahre Vereinsmitgliedschaft und 50 Jahre Arbeit im Vorstand bekam er eine Medaille vom Bundesverband deutscher Musikvereine überreicht.