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Beschäftigungscoach hilft Flüchtlingen bei Arbeitssuche

Kreis Saarlouis. Der Kreis Saarlouis und die Agentur für Arbeit Saarland haben eine Kooperationsvereinbarung zum "Beschäftigungscoaching für Flüchtlinge " unterzeichnet. Die Anzahl der Menschen, die vor politischer Verfolgung nach Deutschland fliehen und hier politisches Asyl beziehungsweise die Gewährung internationalen Schutzes beantragen, bewegt sich weiter auf hohem Niveau. Die Gemeinden im Landkreis Saarlouis haben allein in den Jahren 2015 und 2016 bisher mehr als 3100 Flüchtlinge aufgenommen, zum größten Teil handelt es sich dabei um Menschen aus Syrien. . red

Der Kreis Saarlouis und die Agentur für Arbeit Saarland haben eine Kooperationsvereinbarung zum "Beschäftigungscoaching für Flüchtlinge " unterzeichnet. Die Anzahl der Menschen, die vor politischer Verfolgung nach Deutschland fliehen und hier politisches Asyl beziehungsweise die Gewährung internationalen Schutzes beantragen, bewegt sich weiter auf hohem Niveau. Die Gemeinden im Landkreis Saarlouis haben allein in den Jahren 2015 und 2016 bisher mehr als 3100 Flüchtlinge aufgenommen, zum größten Teil handelt es sich dabei um Menschen aus Syrien. .


Der Kreis Saarlouis und das Land als Finanz- und Beschäftigungsträger sowie die Agentur für Arbeit Saarland haben mit ihren Netzwerkpartnern, insbesondere mit den Kommunen, das größte Interesse daran, den im Land ankommenden Flüchtlingen und Asylbegehrenden schnell Zugang zum Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu verschaffen. Ziel des Beschäftigungscoachings ist es, Zugewanderte darin zu unterstützen, sich unmittelbar nach der Ankunft in der Kommune dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt anzunähern und ihre Integration in den Arbeitsmarkt zu fördern.

Der Beschäftigungscoach hat die Aufgabe einer Erstorientierung und soll weitere Schritte in die Wege leiten, um den Weg in Ausbildung oder Arbeit zu ebnen. Hierzu gehört die Kontaktherstellung zur Agentur für Arbeit, die Weiterleitung zu passenden Unterstützungsangeboten und die Unterstützung bei der Klärung von Formalitäten. Insbesondere soll auch die Zuführung zur Sprachstandesmessung bei den Trägern der Integrationskurse und - sofern angezeigt - das Verfahren zur Anerkennung des ausländischen Abschlusses vorbereitet werden.