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Kreisliga A: Beim FC Steinrausch geht’s bergauf

Kreisliga A : Beim FC Steinrausch geht’s bergauf

Der Blick auf die Tabelle der Kreisliga A Saar macht den Fußballern des FC Fraulautern-Steinrausch derzeit so viel Freude wie selten. Der Grund: Vor dem Heimspiel an diesem Sonntag um 15 Uhr gegen den FV Schwarzenholz ist der FC Tabellen-Dritter – mit nur einem einzigen Zähler weniger als Spitzenreiter FC Elm. Dabei landete Fraulautern-Steinrausch in der jüngeren Vergangenheit stets ein Kellerkind. In der Saison 2014/15 schloss der Club die Runde als Letzter ab, ein Jahr später wurde er Vorletzter, in der Vorsaison reichte es immerhin für Rang 13. Aber wie kommt es, dass Fraulautern-Steinrausch nun plötzlich so weit oben dabei ist? „Wir haben eine deutlich stärkere Mannschaft als in den Jahren zuvor“, erklärt Spielertrainer Dominik Altmeyer. Dieses stärkere Team ist das Ergebnis eines Kraftaktes: „Als ich vor dem Beginn der letzten Saison hier übernommen habe, stand der Verein dicht vorm Zumachen“, berichtet der 35-Jährige. „Da ging es nur noch darum, überhaupt irgendwie eine Mannschaft auf die Beine zu stellen.“ Dies gelang den Verantwortlichen.

Doch die Zeiten im Tabellenkeller waren auf Dauer frustrierend: „Der Vorstand und ich haben uns dann zusammengesetzt und wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass es so nicht weitergehen kann.“ Alle Hebel wurden in Bewegung gesetzt, um Spieler zu verpflichten, die das Team weiter nach vorne bringen. „Da war einiges an Überzeugungsarbeit nötig, aber wir haben es geschafft“, freut sich Altmeyer. Besonders gut eingeschlagen ist der vom Verbandsligisten SSV Pachten gekommene Stürmer Dennis Walter, der bislang schon 15 Tore erzielt hat. Aber auch andere Neuverpflichtungen wie Durhat Akin, Yüsun Mansur (beide Kandil Saarbrücken), Damian Potsada (SC Fenne), Sven Krumm (VfB Gisingen) oder Torhüter Hendrik Poss (SV Hermann-Röchling-Höhe) bringen den Club nach vorne. Trotz des guten Starts bleibt man auf dem Steinrausch aber auf dem Boden: „Unser Ziel ist ein einstelliger Tabellenplatz“, sagt Altmeyer.