Baskteball-Regionalliga: Sunkings empfangen zum Abschluss Koblenz

Basketball : Saarlouis bittet zum letzten heißen Tanz

Die Regionalliga-Basketballer der Sunkings messen sich im letzten Heimspiel mit dem Top-Team aus Koblenz.

„Das Beste kommt zum Schluss.“ So ganz stimmt das zwar nicht, schließlich ist es „nur“ der Tabellenzweite, der an diesem Samstag um 19 Uhr im letzten Heimspiel des Basketball-Regionalligisten Saarlouis Sunkings seine Aufwartung macht. Doch die Floskel soll laut Sunkings-Trainer Dennis Mouget primär auch für das eigene Team gelten, von dem er sich gegen die Baskets Koblenz nochmal einiges erwartet: „Das ist für uns vor Heimkulisse nochmal die Chance zu zeigen, dass wir uns inzwischen richtig gut entwickelt haben und unter Umständen sogar zu mehr in der Lage gewesen wären“, sagt Mouget.

Mit einer Bilanz von 15 Siegen und neun Niederlagen werden die „Sonnenkönige“ die Runde – so viel steht vor den letzten beiden Partien schon fest – auf dem vierten Tabellenplatz beenden. Von den drei Teams, die vor den Saarlouisern liegen, spielten die beiden Erstplatzierten sozusagen in einer eigenen Liga: Die BIS Baskets Speyer haben 23 Spiele gewonnen und nur das Heimspiel gegen Koblenz (84:94) verloren. Koblenz wiederum hat neben dem verlorenen Rückspiel gegen Speyer (62:74) nur noch das 65:78 bei den Wizards Karlsruhe als weitere Niederlage zu Buche stehen – und darf sich zumindest noch leise Hoffnungen auf die Meisterschaft machen.

Die Sunkings wollen das verhindern. „Wir wollen einfach beweisen, dass wir mit einem Gegner dieser Güte mithalten können. Das Hinspiel haben wir ja auch relativ lange offen gehalten. Jetzt erwarte ich, dass wir Koblenz nochmal einen heißen Tanz liefern“, betont Mouget. Das angesprochene erste Duell in Koblenz verlor sein Team am Ende noch deutlich mit 67:92 (43:40), nachdem die Gastgeber im dritten Viertel eine Saarlouiser Schwächephase ausgenutzt hatten. Diesmal soll es anders laufen, obwohl die Sunkings erneut mit einem geschrumpften Aufgebot auskommen müssen. Edgar Schwarz, der zuletzt immer besser in Form kam, wird urlaubsbedingt nicht mitwirken können: „Das ist natürlich schade. Er war richtig gut drauf“, sagt der Saarlouiser Manager Hanno Mouget.

 Er glaubt aber dennoch an eine Überraschung gegen den Tabellenzweiten: „Die Leistungsfähigkeit dazu haben wir. Dieses Team hat in dieser schwierigen Saison mit vielen Ausfällen gezeigt, dass es Charakter besitzt. Wir freuen uns auf dieses letzte Heimspiel und hoffen auf eine gute Kulisse – das hätte sich die Mannschaft nach dieser starken Saison einfach verdient.“ Ab kommender Woche wird sich der Manager dann mit den Spielern zusammensetzen, um die Planung für die neue Saison voranzubringen. Ein größerer Kader sei grundsätzlich erstrebenswert, aber nicht leicht umsetzbar, sagt Mouget

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