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Bachmann und MP Hans besuchen DRK-Rettungswache Saarlouis

Besuch bei Einsatzkräften : Bachmann und Hans danken der DRK-Rettungswache in Saarlouis

Die Waschhalle zur Reinigung und Desinfektion der Einsatzfahrzeuge ist zum stärkst frequentierten Bereich der Rettungswache geworden.

Ministerpräsident Tobias Hans und Gesundheitsministerin Monika Bachmann haben bei einem Besuch der DRK-Rettungswache Saarlouis die Leistung der Einsatzkräfte gewürdigt und sich bei ihnen ausdrücklich für ihre Arbeit bedankt. „Rund 35 000 Einsätze fallen im Jahr an“, erklärte DRK-Kreisgeschäftsführer Harald Messinger, derzeit etwa fünf täglich in Sachen Corona. So ist die Waschhalle zur Reinigung und Desinfektion der Einsatzfahrzeuge zum stärkst frequentierten Bereich der Rettungswache geworden, wie ihr Leiter Peter Summa ergänzte. Er stellte, unterstützt von seinem Stellvertreter Tobias Wolf sowie Praxisanleiterin Janna Bilsdorfer, die einzelnen Abläufe in der Wache näher hervor. Messinger und sein Stellvertreter Aljoscha Struck präsentierten Zahlen zur Organisationsstruktur.

In 18-monatiger Bauzeit war die Wache in der Sportplatzstraße 2011/12 errichtet worden, sie kostete 2,1 Millionen Euro. Die Rettungswache Saarlouis verfügt aktuell über 45 hauptamtliche und über 60 ehrenamtliche Kräfte. Dazu kommen acht Auszubildende und neun Teilnehmer des Freiwilligen Sozialen Jahres. Mit der Dependance in Hülzweiler verfügt die Rettungswache über vier Rettungstransportwagen, von denen drei rund um die Uhr zur Verfügung stehen. 24 Stunden am Tag ist auch der Notarzteinsatzwagen im Einsatz. Dazu kommen neun Stunden am Tag acht Krankenwagen.

Die neue Lehrrettungswache Saarlouis ersetzte seinerzeit das alte Gebäude in der Innenstadt, das seit den fünfziger Jahren genutzt wurde. Die neue Wache verfügt über einen Zentralbau mit Aufenthaltsräumen, einer großen Küche, Schulungsraum und Einsatzzentrale, mehrere Büros sowie Schlaf- und Sanitärräume. An den Zentralbau sind zwei Fahrzeughallen mit 13 Stellplätzen samt Wasch- und Desinfektionsmöglichkeit angebaut. Das Gebäude wurde als Energieeffizienzhaus errichtet. Für Ministerin Bachmann alles nichts Neues: Sie ist seit Jahren Kreisvorsitzende des DRK.