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Kinderbücher
Auch heute noch unverzichtbar

FOTO: Robby Lorenz / SZ

Miiiiichel!“ Das dicke gelbe Buch hat schon einige Gebrauchsspuren – aber es steht noch immer griffbereit: Michel aus Lönneberga. Unzählige Stunden mussten mir meine Eltern von seinen Streichen vorlesen. Und ich habe mitgebangt und gezittert mit dem kleinen Lausbub aus Lönneberga. Der im schwedischen Original von Astrid Lindgren übrigens gar nicht Michel, sondern Emil heißt – was Vater Anton aber ebenso gut schreien kann. Auch heute noch ist Weihnachten ohne ihn undenkbar. Später habe ich dann die Bücher von „Schreckenstein“ verschlungen. Abends, mit der Taschenlampe unter der Decke. Schüler, die in einer Burg leben – und auch jede Menge  Streiche aushecken. Fesselnd.