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Astronomieverein Cassiopeia Saarlouis lädt zum Beobachtungsabend

Sterne : Wo findet man den Großen Wagen?

Der Astronomieverein Cassiopeia Saarlouis veranstaltet einen Beobachtungsabend auf der Bastion VI in Saarlouis.

„Licht aus, Sterne an!“ Unter diesem Motto lädt der Astronomieverein Cassiopeia Saarlouis zusammen mit der VHS Saarlouis zu einem Beobachtungsabend ein: am Deutschen Astronomietag, am Samstag, 30. März. Vom Großen Wagen hat jeder schon einmal gehört, doch wo findet man ihn? Und kann ich eigentlich mein Sternzeichen auch am Himmel finden? Welcher der vielen Sterne ist vielleicht ein Planet? Um diese Fragen zu beantworten, lädt Cassiopeia zum jährlichen Astronomietag ein.

Die Frage wird auch sein: Wie viele Sterne kann man am Himmel überhaupt noch sehen? Sternbilder findet man am besten, wenn es um einen herum dunkel ist. Dann funkeln unzählige Lichter am Himmel. Passend zum Astronomietag ruft der WWF an diesem Abend von 20.30 bis 21.30 Uhr zur „Earth hour“ auf: Und dazu, für eine Stunde das Licht auslassen, dabei Strom zu sparen, die Umwelt schonen und als Dank die Sterne sehen. Denn sobald es dunkel wird, zeigen sich die Sterne des vergangenen Winters. Der hellste von ihnen heißt Sirius, er ist der Hauptstern im Sternbild Großer Hund. Nicht weit davon entfernt bilden die sieben Sterne des Himmelsjägers Orion eine prägnante Figur: Drei von ihnen
stehen in einer Reihe, zwei davon darüber und zwei darunter.

Ab 19 Uhr werden auf der Bastion VI in Saarlouis acht Teleskope unterschiedlicher Größe und Ausstattung aufgebaut, mit denen verschiedene Objekte am Himmel näher betrachtet werden können.

Gute Witterung vorausgesetzt, lassen sich beispielsweise der Mars im
Sternbild Stier, der Orionnebel im Sternbild Orion, der Doppelsternhaufen h & chi im Sternbild Perseus oder der offene Sternhaufen Praesepe im Sternbild Krebs beobachten. Auch Doppelsterne und sogar ferne Galaxien lassen sich mit den Teleskopen aufspüren.
Die ISS kann an diesem Abend gleich zwei Mal beobachtet werden. Der erste ISS-Überflug ist um 19.21 Uhr, der zweite um 20.57 Uhr, wobei die Station zu dieser Zeit im Erdschatten verschwindet, also vorher sichtbar ist. Bei bedecktem Himmel fällt die Veranstaltung aus.

Info: Margit Müller, Tel. (01 77) 278 6 6 69 und Christoph Hohenschurz, Tel. (01 76) 62 35 13 34.