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80 Seiten Werbung nach innen und nach außen

80 Seiten Werbung nach innen und nach außen

8500 Exemplare warten darauf, für die Regionen werben zu dürfen. So hoch ist die Auflage des neuen Standortmagazins für den Landkreis Saarlouis. Firmen, Kommunen und vieles mehr werden sehr gelungen dargestellt.

Der Wirtschaftsförderungsverband Untere Saar (WFUS) hat ein neues Standortmagazin für den Landkreis Saarlouis herausgegeben. Das 80 Seiten starke Hochglanz-Magazin wurde, wie kurz gemeldet, am Donnerstagabend bei der Kreissparkasse Saarlouis vorgestellt.

Stephan Eisenbart, WFUS-Geschäftsführer Jürgen Pohl, Wirtschaftsstaatssekretär Jürgen Barke, Landrat Patrik Lauer und Albert Paus, Geschäftsführer des Neomedia Verlags, der das Magazin hergestellt hat, sprachen zu den Gästen der Präsentation. Ihr gemeinsamer Tenor: Das Magazin erfüllt auf gelungene Weise die Funktion, nach innen und nach außen für den Landkreis zu werben. Alle lobten und dankten, wie es sich bei solchen Anlässen gehört - in erster Linie den drei Dutzend Unternehmen aus dem Landkreis, die die Finanzierung des Imagewerbungs-Produkts in einer Auflage von 8500 Exemplaren ermöglicht haben. Laut Pohl stecken in den "zirka 70 000 Euro Kosten" keine öffentlichen Mittel, sondern "die haben die Firmen als Sponsoren aufgebracht".

Als "ein starkes Stück Saarland" zeigt das grafisch ansprechend gestaltete Heft den Landkreis. "Chancen, Erfolg, Zukunft" steht groß auf dem Titel der Broschüre, das soll das Leitmotiv sein. Der Kreis biete große Chancen, hier seine Zukunft erfolgreich zu gestalten, kombinierte Lauer die drei Begriffe in seinem werbenden Satz.

Ob ein gedrucktes Produkt in unserer EDV-dominierten Informationswelt noch zeitgemäß sei, könnte kritisch gefragt werden, wissen Pohl und Paus sehr wohl. Sie gaben zwei Antworten: Zum einen wird auf Basis des Materials für das Magazin eine Präsentation im Internet entstehen, die WFUS wird also das eine tun, ohne das andere zu lassen. Zum anderen ist Pohl überzeugt - und das interessierte Blättern aller, die das Heft bekommen hatten, gab ihm Recht: "Man will auch was in der Hand haben."