300 Portionen Erbseneintopf gehen über die Theke

300 Portionen Erbseneintopf gehen über die Theke

Der Samstag vor dem ersten Advent ist "Hilf-Mit!"-Tag in Saarlouis . Dafür teilte der DRK-Ortsverband Felsberg-Berus gut 300 Portionen Erbseneintopf aus. In dem Zelt der DRK-Ortsverbände Wadgassen und Altforweiler wurden zirka 400 Tüten mit Gebäck verkauft. Gegen 10 Uhr eröffneten Sozialministerin Monika Bachmann und Alois Tritz, ehrenamtlicher Geschäftsführer von "Hilf-Mit!, die Aktion.

Auf einer Theke waren neue Verbandskästen fürs Auto gestapelt. Die tauschte der Kreisverband gegen alte Kästen. Warum, das erklärte Kreisbereitschaftsleiter Michael Raubuch. "Mit der Zeit kann das Pflaster seine Klebewirkung verlieren. Aber schlimmer wird es, wenn sterilisiertes Material seine Wirkung verliert." Wie lange ein Verbandskasten verwendbar ist, steht auf der Unterseite. Wer dieses Datum überschreitet, riskiert ein Bußgeld. Weit über die Zeit war ein Verbandskasten von 1988, der vermutlich älteste am Samstag. Der Tausch erfolgte mit einer freiwilligen Spende.

Am Stand gab es auch Glühwein und Kinderpunsch. Am Zelt der DRK-Ortsverbände Wadgassen und Altforweiler waren es Tüten unter anderen mit Zimtwaffeln und Spritzgebäck. "Es ist fast alles schon weg", sagte Christa Schiel. Mit etwa 400 Tüten hatten sie am Morgen begonnen, gegen Mittag war der Vorrat aufgebraucht. Den hatten neun Helferinnen über Tage hinweg selbst gebacken und eingetütet.

Schlange stehen für eine Schüssel Eintopf, das ist bereits Tradition am Samstag vor dem ersten Advent. Dann rührt der DRK Ortsverband Felsberg-Berus in seiner Feldküche Erbseneintopf an. "Das ist für sechs Personen", sagte Günter Altmayer aus Roden mit Topf und Schüssel in der Tragetasche, "De Famill waat schonn." "Heiße Suppe, warmes Zelt", meinte ein Ehepaar, "was will man mehr."

Der Erlös dieser drei Stände ist für die Aktion "Hilf-Mit!" der Saarbrücker Zeitung in Zusammenarbeit mit dem DRK. An den nächsten Adventssamstagen bietet wieder das THW Saarlouis Erbseneintopf vor der Post an. Ebenfalls für "Hilf-Mit!".

Mehr von Saarbrücker Zeitung