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200 Soldaten der Saarland-Brigade springen in den Bodensee

Die Landung im Wasser muss regelmäßig geübt werden. Foto: Breining
Die Landung im Wasser muss regelmäßig geübt werden. Foto: Breining FOTO: Breining
Saarlouis. 206 Soldaten der Saarland-Brigade aus den Standorten Saarlouis, Lebach, Merzig und Zweibrücken haben sich an ihren Fallschirmen aus 400 bis 600 Metern Höhe in den Bodensee gestürzt. Die Sprünge aus der Transall in Langenargen absolvierten sie, um das "Notverfahren Wasserlandung" zu simulieren, ein Training für Gefahrensituationen. Daniel Kirch

Dabei sei es wichtig, dass sich die Soldaten spätestens mit der Wasserberührung schnell aus dem Gurtzeug befreiten, denn die Fallschirmseide und Baumwollbestandteile der Ausrüstung saugten sich binnen Sekunden mit Wasser voll, erläutert Oberst Andreas Steinhaus, Kommandeur des Fallschirmjägerregiments 26. "Die Ausrüstung inklusive Schwimmweste wiegt allein schon 25 bis 30 Kilo, zusätzlich zieht den Soldaten das Gewicht von vergleichbar mindestens drei Kisten Cola mit in die Tiefe." Luftlandepioniere aus Saarlouis fischten die Soldaten mit zwölf Schlauchbooten aus dem Wasser.