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1. Kreismeisterschaft im Blasrohrschießen in Saarwellingen

Schießen : Mit viel Puste zum Titel

Schützenverband richtete erstmals eine Kreismeisterschaft im Blasrohrschießen aus.

Es ist ein etwas kurioses Bild: In einer Reihe stehen mehrere Personen nebeneinander, mit zwei Händen umfassen sie ein langes Rohr, setzen es am Mund an, zielen. Dann blähen sich die Wangen kurz auf, ein leises „Pfffffff“ ist zu hören – und Sekundenbruchteile später fliegt ein kleiner Pfeil durch die Luft. Nein, wir befinden uns nicht in einem Zoo, sondern im Vereinsheim des Schützenvereins Hubertus Saarwellingen. Und das Ziel ist kein Elefant, der von einem Tierarzt ein Narkosemittel bekommt, sondern eine Zielscheibe.

Blasrohrschießen ist eine neue Sportart, die aktuell von vielen Schützenvereinen entdeckt wird und laut Schützenverband immer mehr Anhänger findet. Kürzlich fand nun die erste Kreismeisterschaft des Schützenkreises Saarlouis-Merzig im Blasrohr-Schießen statt. Insgesamt 39 Schützen konnten sich im Wettbewerb mit insgesamt fünf Mannschaften messen. Dabei wurden je nach Klasseneinteilung in den Distanzen fünf, sieben und zehn Meter geschossen.

In den einzelnen Klassen gab es am Ende folgende Meister: Jugend: Svenja Omlor (Schützenverein Freischütz Rissenthal) 529 Ringe. Damen: Susanne Leinen (Schützenverein Tell Dillingen-Pachten) 550 Ringe. Herren: Alexander Dillimann (Schützenverein Freischütz Rissenthal) 516 Ringe, Senioren: Uwe Kirchner (Schützengemeinschaft Rehlingen-Siersburg) 567 Ringe. Mannschaft Herren: Freischütz Rissenthal, 1496 Ringe. Mannschaft Senioren: St. Hubertus Ensdorf II, 1622 Ringe.

Bei den Gastschützen wurden folgende ersten Plätze errungen: Schüler I: Damian Piatek, 233 Ringe. Schüler II: Dominik Piatek, 406 Ringe. Jugend: Lara-Sophie Masloh, 364 Ringe, Herren: Thomas Piatek, 467 Ringe.