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Saarländischer Skatsport in Zahlen

Zahlen zum Skat : „18, 20, zwo . . .“, nein: hier sind Zahlen zum Skat, die einmal nichts mit dem Reizen zu tun haben

Der Saarländische Skatsport-Verband (SSkV), der 2016 sein 50-jähriges Bestehen feierte, bildet mit den Verbänden Rheinhessen, Pfalz und Trier den Verband Südwest, einen von 13 Landesverbänden im Deutschen Skatsport-Verband (DSkV).

Der SSkV zählt aktuell 176 Mitglieder in elf Vereinen, drei davon im Kreis Saarlouis (Herz-Dame Altforweiler, SC Massel im VfB Dillingen und die Skatfreunde Nalbach-Piesbach). Während die Mitgliederzahl seit 2012 (171) stabil oder leicht steigend ist, beklagt der Verband ein Vereinssterben (von 15 auf 11). So bekommt derzeit der Skatclub Fair Play Elm keine Mannschaft mehr zusammen.

Unschön, aber es geht noch schlimer. Bundesweit sind die Zahlen sogar „dramatisch rückläufig“, berichtet SSkV-Präsident Markus Montag. Waren es 2010 noch 26 300 Mitglieder, so ist die Zahl in den letzten neun Jahren um exakt 8000 gesunken: auf 18 311 per 31. März 2019, die Zahl der Vereine um knapp 400 von 1666 (2011) auf jetzt noch 1273.

Der 44-jährige Markus Montag hat seine Kindheit in Primsweiler verbracht, lebt in Nalbach und arbeitet als Teamleiter im Bereich Migration beim Jobcenter in Saarlouis. Das Skatspiel hat er als Jugendlicher am Johannes-Kepler-Gymnasium in Lebach gelernt, seit 2008 spielt er für die Skatfreunde Piesbach. Drei Jahre später wurde der damals 36-Jährige Präsident des Saarländischen Skat Sport Verbandes. „Es war ein Generationswechsel, kein Bruch mit den bestehenden Strukturen“, sagt Markus Montag.