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Bildung
Förderung macht Ausbau der Grundschulen möglich

Siersburg. Rund 1,7 Millionen Euro kann Rehlingen-Siersburg für drei Standorte ausgeben und es kostet sie nur rund 110 000 Euro. Von Nicole Bastong

Rund 1,7 Millionen Euro kann die Gemeinde Rehlingen-Siersburg in ihre drei Grundschulen investieren – und das kostet sie am Ende nur rund 110 000 Euro. Das geht dank der Mittel aus dem Kommunalen Investitionsfond II, der finanzschwachen Kommunen Ausgaben insbesondere für die Schulinfrastruktur ermöglicht, und zwar mit 90 Prozent Förderung des Landes.


Die Verwaltung hatte eine Liste mit dringenden Maßnahmen vorgelegt, die mit den Fördergeldern möglich wären. Hauptsächlich werden die Freiwilligen Ganztagsschulen an den Standorten Rehlingen und Hemmersdorf profitieren: In Rehlingen muss mit einem Neubau nochmals die Kapazität erhöht werden, in Hemmersdorf wird eine Mensa eingerichtet. Der Standort der bilingualen Ganztagsschule Siersburg kann ebenfalls ausgebaut werden.

„Eine schöne Sache“, freute sich der SPD-Fraktionsvorsitzende Michael Altmaier: „Notwendige Investitionen, die wir schon länger realisiert haben wollen, können nun kostengünstig umgesetzt werden.“ Auch CDU-Fraktionsvorsitzender Daniel Bauer schloss sich an: „Wir begrüßen das ausdrücklich und danken der Verwaltung.“ Der Dank gebühre aber auch dem abwesenden Minister Reinhold Jost, hob Bürgermeister Ralf Collmann ausdrücklich hervor: „Denn unser Eigenanteil von 110 000 Euro kann nur über Sonderkredite ermöglicht werden, dort hat er mit dem Innenministerium verhandelt.“



Fachbereichsleiterin Margit Heinrich stellte im Anschluss noch die Pläne für den Neubau zur Erweiterung der Kita St. Martin in Siersburg vor (die SZ berichtete): Demnach soll auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein Neubau entstehen, der etwa doppelt so groß wird wie die jetzige Kita. Ein Verbindungsbau soll zwischen den beiden Gebäuden liegen. Im Neubau entstehen drei Gruppen- und die entsprechenden Nebenräume, ein zusätzlicher Speisesaal und Toiletten.

Wenn der Bedarf weiter steige, könnte die jetzige Kita als reine Krippe genutzt werden, der neue Teil für den Kindergarten, erklärte Heinrich. Ob das Gebäude in Massiv- , Modul- oder Holzbauweise errichtet werde, sei noch nicht entschieden.