Oberesch steht im Bundesfinale von „Unser Dorf hat Zukunft“

Hoher Besuch : Oberesch bekommt am Dienstag Jury-Besuch

Das Dorf steht im Bundesfinale von „Unser Dorf hat Zukunft“, am 18. Juni ist Bewertungstermin, und es geht um Gold.

Oberesch steht im Bundes-Finale des Dorfwettbewerbes „Unser Dorf hat Zukunft“. Die Bewertungskommission wird Oberesch am Dienstag, 18. Juni, von 16 bis 19 Uhr besuchen. Ein buntes Programm für die ganze Familie wartet ab 15.30 Uhr auf alle Oberescher, Besucher, Freunde und natürlich die Mitglieder der Bewertungskommission. 19 Jurymitglieder möchten dabei in genau 180 Minuten das Dorf, seine Dorfgemeinschaft und die Vereine kennen lernen.

„Wir wollen am 18. Juni gemeinsam mit allen 15 Oberescher Vereinen und Organisationen zeigen, wie viele Bewohner an ihrer Dorfentwicklung mitarbeiten und der Jury einen nachhaltigen Eindruck über die Gemeinschaft und Aktivitäten der Bewohner vermitteln“, kündigt Ortsvorsteher Michael Engel an. Deshalb gibt es ein Programm für alle Besucher: Für Kinder wird von 15.30 bis 16.30 Uhr ein Spielfest am Spielplatz geboten, von 16 bis 18 Uhr hat das Uwerescher Dorfcafé geöffnet und bietet selbstgebackenen Kuchen an. Auf einem „Markt der Möglichkeiten“ bieten regionale Erzeuger von 16 bis 19 Uhr ihre Produkte an. Zum „Boule für Jedermann“ lädt der Bouleclub Ober­esch ab 17 Uhr. Und um 17.45 Uhr spielt der Fanfarenzug Oberesch ein Straßenkonzert. Der Erlös des „Tag des offenen Dorfes“ soll für die verschiedenen Projekte der Oberescher Bürgerwerkstatt verwendet werden.

Als einer der kleinsten Orte im starken Teilnehmerfeld (30 Golddörfer) darf Oberesch im Bundeswettbewerb das Saarland vertreten. Der Ortsvorsteher wird um 16 Uhr die Juroren an der Mariengrotte begrüßen und anschließend mit einer Rundfahrt zur Besichtigung von Oberesch beginnen. Im Dorfgemeinschaftshaus findet gegen 18.15 Uhr die Abschlusspräsentation statt.

Nach dem Gold auf Kreis- und Landesebene sind die Oberescher optimistisch, auch auf Bundesebene einen Preis zu holen. Und das lohnt sich: Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat entschieden, dass die Sieger ordentliche Preisgelder erhalten, und zwar für Gold 15 000 Euro, für Silber 10 000 Euro und für Bronze 5000 Euro.

Bewertungskriterien im Bundeswettbewerb sind nachhaltige Entwicklungskonzepte und Initiativen, bürgerschaftliches Engagement und soziale und kulturelle Aktivitäten. Auch die Bau- und Grüngestaltung und -entwicklung sowie die Platzierung des Dorfes in der Landschaft sind relevant.

„Und da können wir Oberescher uns durchaus sehen lassen – mit all den Initiativen und dem Engagement unserer Bürgerinnen und Bürger“, findet Engel. „Die Zusammenarbeit der Gemeinschaft, die Eigenverantwortung für die Gestaltung des Lebensumfeldes, das ehrenamtliche Engagement vieler Oberscher Dorfpaten für ein lebens- und liebenswertes Heimatdorf sind nur ein paar Beispiele. Es passiert viel bei uns. Wir sind zuversichtlich, dass dies von der Jury anerkannt und positiv bewertet wird.“

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