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Naturschutz
Naturschützer brauchen Zuwachs

 Krötenretten ist Handarbeit. In wärmeren und regnerischen Nächten können bis zu 400 Tiere im Fangeimer landen. Unser Foto zeigt Christa Ruhnau beim Einsammeln der Kröten.
Krötenretten ist Handarbeit. In wärmeren und regnerischen Nächten können bis zu 400 Tiere im Fangeimer landen. Unser Foto zeigt Christa Ruhnau beim Einsammeln der Kröten. FOTO: Michael Engel
Oberesch. Wer unterstützt bei der Betreuung der Krötenzäune in Oberesch/Biringen? red

An der L 172 zwischen Oberesch und Biringen sind derzeit wieder Helfer aus beiden Dörfern ehrenamtlich aktiv, die jeweils zu zweit oder allein nach einem festen Wochenplan die Strecke abgehen. Die Amphibien sind besonders früh unterwegs, die ersten Wanderer wurden schon Anfang Februar gesichtet. Die aufgestellten Schutzzäune müssen über mehrere Wochen betreut werden.


Die Kröten/Frösche wandern auf ihrem Weg zum Laichen den Krötenzaun entlang und fallen dabei in die eingegrabenen Fangeimer. Dort holen die Helfer die Kröten am frühen Vormittag, gegen neun Uhr, raus. Die Amphibien werden gezählt und direkt am Weiher oder in die Wiese auf der anderen Straßenseite in die Freiheit entlassen. In wärmeren und regnerischen Nächten können das bis zu 400 Tiere sein. Die Aktion kann bis zu zwei Monaten dauern.

Die engagierten Naturschützer brauchen dringend Unterstützung. Helfer können sich bei Christa Ruhnau, Tel. (0 68 69) 263 melden.