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Lachsalven am „Tatort Niedaltdorf“

Lachsalven am „Tatort Niedaltdorf“

Die „Altrowwer Narren“ sorgten auf ihrer Kappensitzung mit viel Lokalkollorit für ein grandioses Spaßfeuerwerk.

Bei der Sitzung der "Altrowwer Narren" war allein schon das überdimensionale Bühnenbild sehenswert. Gerhard Bräscher und Sohn Markus hatten nach einer Postkartenvorlage von 1916 den an der Nied gelegenen Grenzort hervorragend nachgemalt. Dies war dann auch die Kulisse für die erste Kappensitzung mit dem Thema "Tatort Niedaltdorf". Sherlock Holmes (Andreas Heisel) und Dr. John H. Watson (Martin Cavelius) führten mit kriminalistischem Gespür durch das Programm.

Im ersten Teil der "Tagesschau" wurde das Siersburger Prinzenpaar Johannes II. und Alexandra I. besonders begrüßt. Aktuelle Themen waren unter anderem die Vorstellung von Ortsvorsteher Reiner Petry als Immobilienmakler für Vogelhäuser, der Tarifkonflikt in der Schnapsbrennerei Schütz und die schwere Explosion in der Tropfsteinhöhle. Wie ein Wirbelwind fegte die Minigarde "Happy Feet" über die Bühne. Da mochten auch die anderen Tanzgruppen nicht zurückstehen: der Showtanz von "magical steps", "The 21`s", der Frauentanz der "Unschuld vom Lande", "Chiquitas" Showtanz "Mit Pauken und Trompeten", das Duo aus Niedaltdorf und Rehlingen als "Rock 'n' Roll-Tanzpaar" und das elfköpfige Männerballett.

Stürmischen Beifall gab es für das brillante Auftreten des Funkenmariechens Marlene Ullrich-Kramb. Die Niedaltdorfer Landfrauen sind überall für ihre Kochkünste bekannt. Maria Fliegler und Lisa Schütz besuchten einen "Kochkurs in der Pfalz".

Zum "Tatort Niedaltdorf" gehörte natürlich ein mysteriöser Mord, dessen Aufklärung trotz aller Niedaltdorfer Gescheitheit scheiterte. Heisels sprichwörtlich "menschenfreundliches" Bestattungsinstitut sorgte für einen würdevollen, heiteren Abschluss. Weniger makaber, aber Lachsalven erzeugend war schließlich eine Reihe von Sketchen, teilweise unterlegt mit Lokalkolorit.

Seit 25 Jahren begleitet "Mucks" mit seiner Hammondorgel und seiner Gitarre musikalisch die Niedaltdorfer Faasend.