Harte Arbeit unter Australiens Sonne

Momentan werden Larissa und ich dafür ausgebeutet, dass es in den Supermärkten billige Pfirsiche und Orangen geben kann. Nach einem kurzen Aufenthalt auf den heuschreckenverseuchten Maisfeldern von New South Wales sind wir jetzt in einen Caravanpark in den Staat Victoria umgezogen, um drei Wochen lang Früchte zu pflücken und vor allem tausende von Orangenbäumen zurückzuschneiden und zu pflanzen

Momentan werden Larissa und ich dafür ausgebeutet, dass es in den Supermärkten billige Pfirsiche und Orangen geben kann. Nach einem kurzen Aufenthalt auf den heuschreckenverseuchten Maisfeldern von New South Wales sind wir jetzt in einen Caravanpark in den Staat Victoria umgezogen, um drei Wochen lang Früchte zu pflücken und vor allem tausende von Orangenbäumen zurückzuschneiden und zu pflanzen. Mal sehen, ob wir den Dreck, in dem wir jeden Tag baden, jemals wieder vollständig loswerden... Ich bin ja eher der Typ für kommunikativere Tätigkeiten, aber ich muss zugeben, dass es ein befriedigendes Gefühl ist, nach neun Stunden harter Arbeit in der Sonne Australiens ein Bier mit seinen Mitstreitern zu trinken und die Ergebnisse der Bemühungen dabei vor Augen zu haben. Wenn wir hier fertig sind, fahren wir hoffentlich nach Sydney zurück, wo wir auf einem Familienfestival arbeiten wollen. Anschließend soll dann unsere Reise die berühmte Ostküste hinauf beginnen...Unsere Begegnungen mit der australischen Tierwelt sind schon weit vorangeschritten - wir haben Kängurus in freier Wildbahn gesehen, ein Wallaby gestreichelt und heute ist Larissa auf der Arbeit eine riesige Giftspinne über die Hand geklettert. Sie hat noch nicht einmal geschrien!

Carmen Altmeyer aus Siersburg (Foto: Jenal) ist erst 18 Jahre alt und schon eine Weltenbummlerin. Gerade aus Bolivien zurück, packte sie Ende Februar ihre Sachen für Australien. Am 1. März flog sie ans andere Ende der Welt, so sie ein halbes Jahr leben und arbeiten will. Wie es ihr dort ergeht, schreibt Sie der Saarbrücker Zeitung in vielen E-Mails.