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Frauengemeinschaft St. Elisabeth feiert Jubiläum

Fremersdorf. Seit 90 Jahren besteht in der Pfarrei St. Mauritius Fremersdorf die Frauengemeinschaft St. Elisabeth, die im Mütterverein ihren Ursprung hat. Unter Pastor Alexius Puhl war 1916 die Marianische Jungfrauen-Kongregation und 1919 der Jünglings-Verein gebildet worden. Da fehlte nur noch der Mütterverein als kirchlicher Verein Von SZ-Mitarbeiter Erhard Grein

Fremersdorf. Seit 90 Jahren besteht in der Pfarrei St. Mauritius Fremersdorf die Frauengemeinschaft St. Elisabeth, die im Mütterverein ihren Ursprung hat. Unter Pastor Alexius Puhl war 1916 die Marianische Jungfrauen-Kongregation und 1919 der Jünglings-Verein gebildet worden. Da fehlte nur noch der Mütterverein als kirchlicher Verein. 1919, ein Jahr nach dem Ende des Ersten Weltkrieges (1914/1918), wurde er gegründet. Ihm traten spontan 90 Mitglieder bei, die Anna Botzet zur ersten Vorsitzenden wählten. Naturgemäß war die Aufgabe des Vereins vor allem kirchlich-religiöser Art. Hierzu gehörten monatliche Gemeinschaftsmessen mit Rosenkranz, Vorträge vor allem über die christliche Erziehung der Kinder, gemeinsame Wallfahrten und beim Tode eines Mitgliedes Stiftung der Kerzen, die im Leichenzug von Mitgliedern der Frauengemeinschaft neben dem Sarg getragen wurden. Es gab aber auch geselliges Zusammensein, vor allem bei Theaterabenden der Laienbühne. 17 Jahre nach der Gründung des Vereins gab es 1936 unter dem Nationalsozialismus das so genannte "Gleichschaltungsgesetz", in dessen Folge auch die Müttervereine aufgelöst wurden. Die deutschen Frauen wurden in der NS-Frauengemeinschaft organisiert. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg (1939/1945) wurde 1949 der "Mütterverein", wie man die Frauengemeinschaft nannte, wieder gegründet. Aus dem Mütterverein wurde der "Elisabethen-Verein", in den jetzt auch unverheiratete Frauen aufgenommen wurden. Vorsitzende waren in der Folge Maria Magar, Angela Becker und Maria Schramm, die 27 Jahre lang dem Verein vorstand. Ihr folgte 1979 ihre Tochter Christa Esser, die seitdem ununterbrochen bis heute den Verein leitet. 1979 wurde der Verein in "Frauengemeinschaft St. Elisabeth" umbenannt. Die christliche Orientierung blieb durch gemeinsame Gottesdienste, Gebete und religiöse Weiterbildung erhalten, wurde allerdings um viele Bereiche, so in der vielfältigen Mitwirkung in der Dorfgemeinschaft, erweitert.Der Wandel habe es mit sich gebracht, dass man nicht stehen geblieben sei bei Kaffeenachmittagen, Betstunden und Wallfahrten. Die Frauengemeinschaften seien, so Christa Esser, Ansprechpartnerinnen in kirchlichen, karitativen Bereichen und bei täglichen Sorgen. Fest eingebunden im dörflichen Geschehen haben sie Verständnis für Kummer mit Kindern und mit älteren Menschen.

HintergrundDie Frauengemeinschaft St. Elisabeth Fremersdorf hat 144 Mitglieder. Sie feiert ihr Jubiläum am Sonntag, 17. Mai. Das Festhochamt in der Fremersdorfer Pfarrkirche beginnt um 10.15 Uhr. Nach der Messe sind die Besucher in und um das Pfarrheim zum Mittagessen eingeladen. Die musikalische Umrahmung gestaltet der Musikverein Fremersdorf. Nach den Klängen des Musikvereins stellt sich der Chor "Gaudium Vitae" unter der Leitung von Bernhard Welsch vor. rl