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Eltern kritisieren Fahrplan der Linie 202

Rehlingen-Siersburg. Die Elterninitiative aus Rehlingen, die für über 30 Schulkinder eine neue Buslinie nach Merzig erstritten hat, kritisiert den von Saar-Pfalz-Bus erstellten Fahrplan für die Rückfahrt. Morgens soll die neue Buslinie 202 westlich der Saar von Rehlingen direkt zum Gymnasium am Stefansberg in Merzig durchfahren Von SZ-Mitarbeiterin Sophia Schülke

Rehlingen-Siersburg. Die Elterninitiative aus Rehlingen, die für über 30 Schulkinder eine neue Buslinie nach Merzig erstritten hat, kritisiert den von Saar-Pfalz-Bus erstellten Fahrplan für die Rückfahrt. Morgens soll die neue Buslinie 202 westlich der Saar von Rehlingen direkt zum Gymnasium am Stefansberg in Merzig durchfahren. Aber zurück geht es nach der sechsten Schulstunde über Menningen östlich der Saar. "Wir fordern aber eine Rückfahrt über Mechern und Fremersdorf, wie es sie auch nach der fünften Schulstunde gibt", teilte Elternsprecher Alexander Raphael mit. Er befürchtet, dass die Busse wieder überfüllt sind und dass sich die Preise für die Zeitkarten nicht lohnen: "Die Schüler werden nicht auf vier Waben wechseln wollen, nur um morgens für eine Bus-Hinfahrt mehr zu zahlen, wenn mittags alles so geblieben ist."Jens Lieb, Linienmanager für die Westsaar bei Saar-Pfalz-Bus, hatte die Planung der neuen Linie in die Hand genommen. Bezüglich der Rückfahrt erklärte er, dass er am erstellten Fahrplan nichts ändern wird: "Meines Erachtens ist die Fahrt über Menningen nicht schlechter oder besser als über Fremersdorf." Zudem sei die Anbindung von Fremersdorf mit dem Zug von Merzig ausreichend.


Die Linie 202 soll ab dem 2. Januar verkehren. Bisher fahrende Busse waren morgens überfüllt gewesen, sodass die Rehlinger Schüler wiederholt an Umsteigepunkten in Merzig nicht mehr mitfahren konnten und Fußmärsche zur Schule absolviert hatten.