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Ehrenamtlicher Einsatz vieler Helfer am Eschbachweiher nahe Oberesch

Freischneiden, Unkraut jäten und mehr : Am Eschbachweiher packen alle gemeinsam mit an

Die Bürgerwerkstatt im kleinen Naturparkdorf Oberesch hat sich kürzlich zu einem Arbeitseinsatz am Eschbachweiher getroffen. Nach kurzer Besprechung packten die Helfer unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln an.

Ein Team war am Barfußpfad im Einsatz: Freischneiden, Unkraut jäten und die Wegelemente wieder auf Vordermann bringen. Der Barfußweg wurde 2018 bei einem Internationalen Workcamps zusammen mit Jugendlichen aus sieben Nationen angelegt.

Der Eschbachweiher liegt innerhalb des Vogelschutzgebietes „Natura 2000“ und ist Anziehungspunkt für viele durchziehende Vogelarten. Das Naherholungsgebiet wird getreu dem Oberescher Motto „allsesummen“ kontinuierlich weiterentwickelt, so dass der Naturschauplatz auch für geh- und sehbehinderten Menschen weiter erschlossen werden kann und dadurch der sanfte Tourismus im Naturpark SaarHunsrück gefördert wird.

In den vergangenen Wochen wurde von den Mitarbeitern der Awo-Behindertenwerkstatt Dillingen bereits ein Teil des neuen Handlaufes aufgebaut, damit ein Spaziergang am Weiher künftig auch für blinde Menschen möglich sein wird und sie sicher zum Barfußpfad gelangen können. Zusammen mit dem Beschäftigungsprojekt der Arbeiterwohlfahrt und der Awo-Behindertenwerkstatt Dillingen entstehen in diesem Jahr zwei neue barrierefreie Brücken, die den Rundweg aufwerten. Der Start der Baumaßnahme hat sich Corona-bedingt verzögert und soll voraussichtlich bis September abgeschlossen werden.

Mähen, Unkraut jäten und mehr: Ehrenamtlicher Einsatz der Bürgerwerkstatt am Eschbachweiher. Foto: Uwe Rech

Ortsvorsteher Michael Engel bedankte sich bei allen Helfern für ihren freiwilligen Einsatz und das große Engagement für ein liebens- und lebenswertes Oberesch. Die Maßnahmen im Naherholungsgebiet werden mit 50 000 Euro von der „Aktion Mensch“ gefördert.