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| 20:20 Uhr

Deutschlands bester Lokführer-Azubi

Azubi Johannes Gandner wurde in Berlin ausgezeichnet. Foto: Roi
Azubi Johannes Gandner wurde in Berlin ausgezeichnet. Foto: Roi
Rehlingen-Siersburg. Johannes Gandner aus Rehlingen-Siersburg ist mit einem 98-prozentigen Prüfungsergebnis Deutschlands bester Azubi für den Ausbildungsberuf Eisenbahner im Betriebsdienst, Fachrichtung Lokführer und Transport. Er ist einer von insgesamt fünf Azubis aus dem Saarland, die bei der Bundesbestenfeier in Berlin ausgezeichnet wurden

Rehlingen-Siersburg. Johannes Gandner aus Rehlingen-Siersburg ist mit einem 98-prozentigen Prüfungsergebnis Deutschlands bester Azubi für den Ausbildungsberuf Eisenbahner im Betriebsdienst, Fachrichtung Lokführer und Transport. Er ist einer von insgesamt fünf Azubis aus dem Saarland, die bei der Bundesbestenfeier in Berlin ausgezeichnet wurden.

Der 20-Jährige hat sich mit der Ausbildung seinen Berufswunsch erfüllt. "Mein Vater ist auch bei der Deutschen Bahn. Er hat mich früher immer mitgenommen. Schon von klein auf hatte ich den Wunsch, in diesem Beruf zu arbeiten", erinnert er sich. Nach der Schule hat er sich also sofort bei der Deutschen Bahn beworben. "Ich habe die Bewerbung geschrieben und wurde sofort angenommen", sagt der junge Lokführer aus Rehlingen-Siersburg begeistert. Einen Tag lang mussten sich die Bewerber dann psychologischen und ärtzlichen Tests unterziehen.

An die dreijährige Ausbildung erinnert er sich gerne zurück, vor allem an die Fahrprüfung. "Die Fahrprüfung war der Führerscheinprüfung fürs Auto recht ähnlich: Der Prüfer steht daneben, und nach einer Stunde hat man es dann gepackt und ist Lokführer", erzählt Gandner. Momentan muss sich der frischgebackene Lokführer aber noch gedulden. "Ich muss noch bis nächstes Jahr warten, bis ich 21 bin. Dann darf ich erst ganze Strecken fahren." Jetzt kümmert sich Gandner noch um die Züge am Hauptbahnhof in Saarbrücken, fährt sie zum und weg vom Bahnsteig, in die Waschanlage und zum Tanken. Das macht aber auch Spaß. "Es ist nie ein Tag wie der andere. Es ist sehr abwechslungsreich." Der technisch interessierte 20-Jährige hofft aber, dass er ab dem nächsten Winterfahrplan im Linienverkehr arbeiten darf. Dann ist er nämlich endlich 21. "Ich muss dann noch eine kleine Nachschulung machen, weil ich dann seit einem Jahr nicht mehr gefahren bin."

Auf die Frage nach seinen Prüfungsvorbereitungen versichert Gandner, dass die Prüfung kein Problem für ihn war. "Wenn man während der Arbeit gut aufpasst und den Ausbildern gut zuhört, schnappt man genug auf. Nachmittags habe ich das Ganze dann noch etwas vertieft. Aber wenn einem der Beruf Spaß macht und das Interesse da ist, dann klappt das!", sagt Gandner und grinst.

Die Bundesbestenfeier hat der Azubi noch gut in Erinnerung. "Das war schon ein Highlight!" Pokal und Auszeichnung werden zuhause natürlich einen Ehrenplatz erhalten. "So einen Preis bekommt man schließlich nicht nochmal", sagt Gandner. Beruflich stehen ihm dank der Auszeichnung alle Türen offen. Nachdem er bereits einen unbefristeten Vertrag bei der Deutschen Bahn unterschrieben hat, will sich Gandner nun für ein IHK-Begabtenstipendium bewerben. Er will seinen Meister im Bahnbetrieb machen. Seine berufliche Zukunft sieht der Lokführer als Ausbilder. "Das würde mir schon zusagen." rem

Azubi Johannes Gandner wurde in Berlin ausgezeichnet. Foto: Roi
Azubi Johannes Gandner wurde in Berlin ausgezeichnet. Foto: Roi