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CDU fordert Verbesserung der Verkehrsführung in Rehlingen

Verkehr : Mehr Sicherheit bei den Einkaufsmärkten

CDU-Gemeinderatsfraktion fordert einen neuen Kreisel beim Edeka-Markt in Rehlingen.

Schon 2015 hat die CDU-Gemeinderatsfraktion eine Verbesserung der Verkehrssituation im Bereich des Edeka-Marktes in Rehlingen gefordert. Durch eine fehlende Linksabbiegespur zu den neuen Märkten von Edeka und dm am früheren Trewa-Standort komme es dort an der Wallerfanger Straße (L170) immer wieder zu gefährlichen Situationen im Straßenverkehr, auch weil Autos zum Teil auf den Geh- und Radweg ausweichen würden.

Die CDU-Gemeinderatsfraktion unterbreitet nun einen „ganzheitlichen Vorschlag“, teilt CDU-Ratsmitglied Sven Weber mit: Ein Kreisverkehr sowie eine entsprechende Anpassung der Verkehrsführung im Bereich der Zufahrt zu den Märkten sowie zum angrenzenden Industriegebiet soll die Verkehrssituation entspannen und die Sicherheit erhöhen.

„Unser erneuter Antrag sieht neben dem Hinweis auf das verlängerte Investitionsprogramm ,Gute Straßen’ des saarländischen Verkehrsministeriums einen weitreichenden Lösungsansatz vor. Er bezieht das angrenzende Industriegebiet mit ein. Ein Kreisverkehr im Kreuzungsbereich der Straßen ,Im Dürrfeldslach’ und ,Beim Rohrwald’, ein ausschließliches Rechtsabbiegen vom Edeka-Markt kommend und die besagte Linksabbiegespur sollen den Verkehrsfluss insgesamt entspannen“, führt Weber aus. Zudem solle eine Ampel die Sicherheit beim Überqueren der Wallerfanger Straße erhöhen. Die Bushaltestelle auf der gegenüberliegenden Seite des Marktes solle zudem weiter Richtung Ortsmitte verlegt und beide Haltestellen barrierefrei ausgebaut werden, erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende weiter. Ein detaillierter Antrag sei bereits bei der Gemeindeverwaltung eingereicht worden.

Auf dieser Grundlage müsse seitens der Gemeindeverwaltung ein schlüssiges Konzept erarbeitet und mit den zuständigen Stellen auf Kreis- und Landesebene abgestimmt werden. Das Vorhaben unterstützt auch Raphael Schäfer, Landtagsabgeordneter der CDU: „Neben dem Substanz-Erhalt der Landstraße und des dazugehörigen Rad- und Fußgängerweges sollte der Landkreis Saarlouis im Rahmen seiner Zuständigkeit für den Straßenverkehr auch ein gesteigertes Interesse an der Verkehrssicherheit haben.“