| 20:55 Uhr

Verkehr
Rehlingen-Siersburg macht Haltestellen behindertengerecht

Rehlingen-Siersburg. Die Gemeinde Rehlingen-Siersburg baut zehn Bushaltepunkte in sechs Gemeindebezirken behindertengerecht um. Die Kosten hierfür betragen rund 521 000 Euro (ohne Nebenkosten), teilte die Gemeinde dazu mit. Vor allem würden beidseitig der Straße gelegene Haltestellen umgebaut. Dort, wo es noch keine Wartehäuschen gibt, die verfügbare Fläche eine Errichtung aber erlaubt, soll jeweils auch eines gebaut werden.

Die Gemeinde Rehlingen-Siersburg baut zehn Bushaltepunkte in sechs Gemeindebezirken behindertengerecht um. Die Kosten hierfür betragen rund 521 000 Euro (ohne Nebenkosten), teilte die Gemeinde dazu mit. Vor allem würden beidseitig der Straße gelegene Haltestellen umgebaut. Dort, wo es noch keine Wartehäuschen gibt, die verfügbare Fläche eine Errichtung aber erlaubt, soll jeweils auch eines gebaut werden.


Nach einer Rechtsvorschrift der EU sollen bis zum Jahr 2022 alle Haltestellen im öffentlichen Personenverkehr behindertengerecht ausgebaut sein. Im Saarland fördert das Ministerium für Wirtschaft und Verkehr diesbezügliche Vorhaben mit 90 Prozent der als zuwendungsfähig anerkannten Baukosten. Einen symbolischen Scheck über rund 441 000 Euro übergab nun Umweltminister Reinhold Jost, stellvertretend für Verkehrsministerin Anke Rehlinger, an Bürgermeister Martin Silvanus und den ersten Beigeordneten Norbert Bettinger. Für das kommende Jahr, so kündigt Silvanus an, werde die Gemeinde wieder ein solches Ausbauprogramm in vergleichbarer finanzieller Größenordnung auflegen.

Silvanus erläuterte ergänzend, dass beim Umbau von Haltestellen Beeinträchtigungen der unmittelbar angrenzenden Anwohner und ihrer Grundstücke nicht ganz zu vermeiden seien. Die Bauabteilung sei aber bemüht, in jedem Einzelfall Regelungen im Einverständnis mit den Betroffenen herbeizuführen.